INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 15,73 € | 298,82 € |
| 5 | 31,46 € | 283,09 € |
Die Flanschlager-Gehäuseeinh. TCJ80 von INA-Schaeffler kombiniert ein viereckiges 4-Loch-Graugussgehäuse mit 80 mm Bohrung, dreifacher Dichtung und Exzenterspannring für beanspruchte Industriewellen.
Die Flanschlager-Gehäuseeinh. TCJ80 von INA-Schaeffler ist eine montagefertige Baueinheit für Wellendurchmesser von 80 mm. Das dunkelgraue Gehäuse besteht aus Grauguss, während das integrierte Lager aus Standard-Wälzlagerstahl gefertigt ist. Ausgelegt für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad, eignet sich diese Standardausführung für anspruchsvolle Umgebungen im Maschinenbau. Die viereckige Einheit wird direkt an senkrechten oder waagerechten Gehäusewänden befestigt, um Wellen zu führen.
Diese viereckige 4-Loch-Gehäuseeinheit kommt dort zum Einsatz, wo rotierende Wellen durch Gehäusewände oder Tragkonstruktionen geführt werden. Der Graugusskörper nimmt dabei Querkräfte auf und leitet diese direkt in die Montagefläche weiter. Mit vier Schrauben an den Gehäuseecken montiert, bietet die Einheit eine feste Verbindung mit der umgebenden Konstruktion. Dank des Temperaturbereichs von -20 bis +120 Grad arbeitet die Baugruppe stabil bei wechselnden thermischen Bedingungen im Betrieb.
Die Befestigung auf der Welle erfolgt über einen Exzenterspannring, der den Lagerinnenring durch Verdrehen kraftschlüssig mit der 80-mm-Welle verspannt. Dies erlaubt eine Montage ohne zusätzliche Wellenschultern oder Sicherungsringe. Die integrierte dreifache Dichtung schützt das Lagerinnere vor Schmutzpartikeln sowie Feuchtigkeit und hält das Schmiermittel im Wälzbereich. Dieser mehrstufige Aufbau unterstützt den dauerhaften Betrieb und trägt dazu bei, Wartungsintervalle einzuhalten.
Die Gehäuseeinheit besitzt einen Bohrungsdurchmesser von 80 mm zur Aufnahme passender Wellen. Die Außenform ist viereckig mit vier Bohrungen für die Schraubbefestigung an der Trägerkonstruktion ausgeführt. Vor dem Einbau empfiehlt sich ein Abgleich des Wellendurchmessers und der Bohrungsabstände an der Montagefläche.
Die Fixierung auf der 80-mm-Welle erfolgt über einen Exzenterspannring. Dieser Ring wird auf den exzentrischen Bund des Lagerinnenrings aufgeschoben und verdreht, bis eine feste kraftschlüssige Verbindung entsteht. Diese Spannmethode hält die Einheit axial in Position.
Die dreifache Dichtung bildet eine mehrstufige Barriere an beiden Seiten des Lagers. Sie schirmt den Innenraum gegen eindringende Schmutzpartikel, Staub und Spritzwasser ab und bewahrt zugleich das Schmiermittel bei der Rotation im Wälzkörperbereich. Dies trägt zu einem gleichmäßigen Lauf unter Belastung bei.
Das dunkelgraue Gehäuse wird aus Grauguss hergestellt, der dämpfend gegen mechanische Schwingungen wirkt. Das eigentliche Wälzlager besteht aus Standard-Wälzlagerstahl, was eine hohe Härte und Belastbarkeit der Laufbahnen sowie Wälzkörper bewirkt.
Die Gehäuseeinheit ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad spezifiziert. Innerhalb dieser Grenzwerte bleibt die mechanische Funktion der Baueinheit erhalten. Bei dauerhafter thermischer Belastung am oberen Grenzwert sollte die Temperaturbeständigkeit des Schmierstoffs beachtet werden.
Das viereckige Gehäuse wird mit vier Schrauben plan an einer ebenen Anschlussfläche verschraubt. Nach der fluchtenden Ausrichtung zur Welle wird der Exzenterspannring festgezogen, um das Lager auf der Welle zu arretieren. Dabei ist auf gleichmäßigen Schraubenanzug zu achten, um Gehäuseverspannungen zu vermeiden.