KOYO
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Die Flanschlager-Gehäuseeinh. UCF210-31 J von JTEKT-KOYO bietet eine montagefertige 4-Loch-Lagereinheit aus Grauguss mit 49,213 mm Bohrung für radiale Wellenlagerungen.
Die Flanschlager-Gehäuseeinh. UCF210-31 J vereint ein formstabiles Gehäuse aus Grauguss mit einem integrierten Lagereinsatz aus Standard-Wälzlagerstahl. Ausgelegt für Wellen mit 49,213 mm Durchmesser, dient diese vierkantige Gehäuseeinheit der Führung rotierender Wellen an senkrechten oder ebenen Montageflächen. Durch die werkseitige Ausstattung mit einer einfachen Dichtung wird das Wälzlager vor dem Eindringen von Staub und Partikeln geschützt. Das System von JTEKT-KOYO deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab.
Instandhalter und Konstrukteure nutzen diese Flanschlager-Gehäuseeinheit vor allem an Seitenwänden, Rahmenkonstruktionen und Maschinengestellen, an denen Wellen rechtwinklig zur Anschraubfläche gelagert werden. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Antrieben sowie im allgemeinen Maschinenbau bei vorwiegend radialen Lasten. Die vierfache Verschraubung verteilt die auftretenden Radialkräfte gleichmäßig auf die Trägerstruktur. Gleichzeitig dämpft der Gehäusekörper aus grauem Grauguss Schwingungen im laufenden Betrieb wirksam ab.
Die Fixierung des Lagereinsatzes auf der Welle erfolgt über im Innenring integrierte Gewindestifte. Ein gleichmäßiges Anziehen dieser Stifte unterstützt einen festen Kraftschluss ohne Verkantung des Innenrings. Bei der Konstruktion ist auf das exakte Wellenmaß von 49,213 mm zu achten, damit die Welle präzise geführt werden kann. Für den Einbau benötigt die ebene Anschraubfläche vier passende Durchgangsbohrungen, die eine verspannungsfreie Aufnahme des quadratischen Graugussflansches ermöglichen.
Die Einheit verfügt über einen Bohrungsdurchmesser von 49,213 mm für entsprechende Wellenabmessungen. Der Gehäusekörper besitzt eine viereckige Grundform mit vier Befestigungsbohrungen. Diese Geometrie ermöglicht eine plan anliegende, rechtwinklige Montage direkt an ebenen Wand- oder Rahmenkonstruktionen.
Zur mechanischen Arretierung dienen im Innenring des Lagers eingelassene Gewindestifte. Diese Stifte klemmen den Innenring direkt auf der Welle fest. Das Befestigungsprinzip ermöglicht eine unkomplizierte Montage sowie einen zügigen Austausch im Wartungsfall, da auf der Welle keine zusätzlichen Absätze erforderlich sind.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Damit eignet sich das Wälzlager für thermische Anforderungen im industriellen Standardbetrieb. Bei anhaltend hohen Betriebstemperaturen nahe dem oberen Grenzwert empfiehlt sich eine regelmäßige Überprüfung der Schmierstoffversorgung, um vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen.
Die verbaute einfache Dichtung schirmt die Laufbahnen und Wälzkörper gegen groben Staub sowie Schmutzpartikel aus der Umgebung ab. Gleichzeitig trägt sie dazu bei, das Schmierfett im Inneren des Lagereinsatzes zu halten. Dies vermindert Reibungsverluste und schützt die Kontaktflächen vor vorzeitiger Abnutzung.
Das Gehäuse besteht aus Grauguss mit grauer Farbgebung und zeichnet sich durch Formsteifigkeit sowie gute Schwingungsdämpfung aus. Der eigentliche Wälzlagereinsatz wird aus klassischem Wälzlagerstahl gefertigt. Diese Materialpaarung bietet eine stabile Basis für mechanisch beanspruchte Wellenführungen in stationären Industrieanlagen.
Eine viereckige Flanschform mit vier Anschraubpunkten ermöglicht eine verwindungssteife Verbindung mit der Montagefläche. Die Schraubenanordnung nimmt radiale Kräfte aus allen Richtungen gleichförmig auf und leitet sie in das Maschinengestell weiter. Das erleichtert die rechtwinklige Ausrichtung der Welle zur Flanschfläche.