RHP
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 8,80 € | 167,18 € |
| 20 | 17,60 € | 158,38 € |
Die Flanschlager-Gehäuseeinh. MSF3 von RHP Wälzlager kombiniert ein viereckiges 4-Loch-Graugussgehäuse mit einem Lagereinsatz aus Wälzlagerstahl für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad.
Die Flanschlager-Gehäuseeinh. MSF3 dient der direkten Montage von Wellenlagerungen an ebenen Maschinenwänden und Rahmenkonstruktionen. Als anschlussfertige Einheit verbindet diese Standardausführung von RHP Wälzlager einen starren Gehäusekörper aus Grauguss mit einem integrierten Einsatz aus klassischem Wälzlagerstahl. Die viereckige Flanschform ermöglicht eine feste Verschraubung über vier Befestigungspunkte, was Querkräfte gleichmäßig in die Trägerkonstruktion einleitet. Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad ausgelegt.
Diese viereckige Gehäuseeinheit eignet sich für Konstruktionen, bei denen Wellen rechtwinklig durch Gehäusewände, Gestelle oder Trägerbleche geführt werden. Durch die plane Auflagefläche des Graugusskörpers lässt sich die Einheit direkt an Trägerstrukturen montieren. Die Fixierung auf der Welle erfolgt über Gewindestifte im Innenring, was eine direkte Ausrichtung ermöglicht. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei stationären Wellenführungen mit mittleren thermischen Anforderungen.
Bei der Montage der Baueinheit klemmen integrierte Gewindestifte den Innenring direkt auf der Welle fest. Um einen festen Sitz zu erreichen, stimmen Monteure die Welle sorgfältig auf den Lagersitz ab und ziehen die Stiftschrauben gleichmäßig an. Die Verschraubung des viereckigen Gehäuses erfolgt über die vier dafür vorgesehenen Durchgangsbohrungen. Dabei sollte die Unterkonstruktion plan und verwindungssteif ausgeführt sein, damit sich der starre Graugusskörper beim Anziehen der Schrauben nicht verspannt.
Ein viereckiges Flanschlagergehäuse aus Grauguss ist mit einem Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl kombiniert. Die Einheit ist für die Montage an planen Flächen konzipiert und wird über vier Durchgangsbohrungen befestigt. Die Wellenarretierung erfolgt über integrierte Gewindestifte.
Integrierte Gewindestifte sichern die Welle im Innenring. Diese Stifte werden durch den Ring auf die Welle geschraubt und fixieren das Bauteil gegen axiales Verschieben. Das Befestigungsprinzip ermöglicht eine unkomplizierte Montage und Demontage bei Wartungsarbeiten.
Ausgelegt ist die Einheit für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius. Sie eignet sich damit für Standardbedingungen in Produktionsumgebungen. Bei Einsätzen nahe den Grenztemperaturen ist das thermische Verhalten der Schmierstoffe und Umgebungsteile zu beachten.
Grauguss zeichnet sich durch Formstabilität und mechanische Schwingungsdämpfung aus. Das Gehäuse nimmt Belastungen auf und leitet Vibrationen in die Unterkonstruktion ab. Zudem schützt der Werkstoff den Lagereinsatz vor äußeren mechanischen Einwirkungen.
Vier symmetrisch angeordnete Bohrungen verteilen die Montagekräfte auf die ebene Gegenfläche. Dadurch verringern sich lokale Spannungsspitzen an der Trägerkonstruktion. Eine plane Gegenfläche verhindert Verspannungen im Gehäusekörper beim Anziehen der Befestigungsschrauben.
Standard-Wälzlagerstahl bildet das Material für den integrierten Lagereinsatz. Dieser bewährte Werkstoff bietet eine hohe Härte und Verschleißfestigkeit an Laufbahnen sowie Wälzkörpern für den regelmäßigen industriellen Einsatz unter Standardbedingungen.