SKF
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| 30 | 5,79 € | 52,13 € |
Die Flanschlager-Gehäuseeinh. FYJ40 KF von SKF bietet mit 35 mm Bohrung, Graugussgehäuse und Spannhülsenbefestigung eine montagefreundliche Lösung für industrielle Wellenlagerungen.
Die Flanschlager-Gehäuseeinh. FYJ40 KF verbindet ein formstabiles Graugussgehäuse mit einem Lagereinsatz aus Standard-Wälzlagerstahl. Diese viereckige 4-Loch-Einheit von SKF ist für Wellen mit einem Durchmesser von 35 mm ausgelegt. Dank der Flanschbauform erfolgt die Befestigung direkt an vertikalen oder ebenen Wandflächen. Das Zusammenspiel aus solidem Gehäusewerkstoff und einer integrierten Dichtung mit Schleuderscheibe schirmt den Lagersitz vor äußeren Verunreinigungen ab und unterstützt den geregelten Anlagenbetrieb im täglichen Einsatz.
Die Gehäuseeinheit lagert rotierende Wellen, die rechtwinklig an Gehäusewänden oder Maschinengestellen geführt werden. Typische Einsatzbereiche liegen dort, wo Durchgangswellen an ebenen Rahmenkonstruktionen fixiert werden. Da die Einheit für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad ausgelegt ist, deckt sie breite thermische Anforderungen im Maschinenbau ab. Das dunkelblaue Graugussgehäuse nimmt Radialkräfte auf und leitet sie in die umgebende Anschlusskonstruktion ab.
Die Fixierung über eine Spannhülse erlaubt eine zentrische und kraftschlüssige Montage auf der 35-mm-Welle, ohne dass Passfedernuten erforderlich sind. Voraussetzung für die Montage ist die Übereinstimmung der viereckigen 4-Loch-Verschraubung mit dem bauseitigen Lochbild. Das Dichtkonzept erfüllt dabei eine doppelte Funktion: Die Dichtung mit Schleuderscheibe hält grobe Partikel mechanisch fern, während die Dichtlippe den Schmierstoff im Lager hält.
Der Bohrungsdurchmesser beträgt 35 mm zur Aufnahme der entsprechenden Welle. Das dunkelblaue Gehäuse ist viereckig ausgeführt und verfügt über vier Befestigungsbohrungen zur Verschraubung an der Gegenfläche. Vor der Montage sind die Maßhaltigkeit der Welle sowie die Abstände des bauseitigen Lochbilds abzugleichen.
Bei diesem Dichtungsaufbau ergänzt eine vorgesetzte Metallscheibe die eigentliche Dichtlippe. Wenn die Welle rotiert, schleudert die Scheibe Schmutz, Staub oder Spritzwasser durch die Fliehkraft nach außen ab. Gleichzeitig schirmt das Dichtelement das Gehäuseinnere ab, sodass die Schmierstofffüllung im Lager verbleibt und die Reibflächen vor Verunreinigungen geschützt sind.
Das dunkelblaue Gehäuse besteht aus Grauguss, welcher für gute Dämpfungseigenschaften und Formstabilität sorgt. Das integrierte Wälzlager ist aus Standard-Wälzlagerstahl gefertigt. Diese Werkstoffpaarung verleiht der gesamten Einheit eine solide mechanische Festigkeit gegenüber den auftretenden Betriebskräften und Vibrationen im industriellen Betrieb.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad. Dieser Bereich berücksichtigt die thermischen Eigenschaften des Graugusses, des Wälzlagerstahls sowie der Dichtkomponenten. Für Anwendungen nahe den Grenzwerten empfiehlt sich die Abstimmung der verwendeten Schmierstoffe auf die vorherrschenden Betriebstemperaturen.
Das Lager wird mithilfe einer kegeligen Spannhülse auf der zylindrischen Welle verspannt. Durch das Anziehen der Hülsenmutter schiebt sich das Lager auf den Konus der Hülse, wodurch eine gleichmäßige radiale Pressung entsteht. Dieses Prinzip ermöglicht einen festen Sitz ohne Beschädigung der Wellenoberfläche und erleichtert spätere Demontagearbeiten.
Die viereckige Gehäuseform mit vier Schraubenlöchern verteilt die Befestigungskräfte symmetrisch auf die Montagefläche. Dadurch bietet die Einheit eine hohe Verwindungssteifigkeit gegenüber Querkräften und Momentenbelastungen. Diese Konstruktion empfiehlt sich vor allem dann, wenn die Lagerung direkt an ebenen Seitenwänden oder vertikalen Maschinenrahmen montiert wird.
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