INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,52 € | 66,96 € |
| 30 | 7,05 € | 63,43 € |
Die Flanschlager-Gehäuseeinh. LCJT40 -N von INA-Schaeffler kombiniert ein ovales Graugussgehäuse mit 40 mm Bohrung, Exzenterspannring und beidseitiger Labyrinthdichtung.
Die Flanschlager-Gehäuseeinh. LCJT40 -N dient als montagefertige Lagereinheit zur Führung rotierender Wellen in Maschinenkonstruktionen. Das Gehäuse aus Grauguss nimmt den integrierten Lagereinsatz aus Standard-Wälzlagerstahl formstabil auf. Die Befestigung erfolgt über zwei Anschraubbohrungen direkt an Wandungen oder Trägerprofilen. Durch die integrierte Gehäusenut eignet sich die Baueinheit für Aufbauten, bei denen eine definierte Zentrierung im Trägerelement gefordert ist.
Konstrukteure und Instandhalter setzen diese 2-Loch-Flanscheinheit vor allem dort ein, wo seitlich der Welle lediglich ein schmaler Bauraum vorhanden ist. Die ovale Gehäuseform gestattet die Verschraubung an Bauteilen mit reduzierter Flanschbreite. Sie wird für Wellenlagerungen mit überwiegend radialer Belastung und beengten Montageverhältnissen genutzt. Der thermische Einsatzbereich von -40 bis +180 Grad erlaubt zudem den Betrieb bei deutlichen Temperaturschwankungen in Industrieumgebungen.
Die beidseitig integrierte Labyrinthdichtung hält Schmutzpartikel und Feuchtigkeit berührungslos vom Wälzkörperraum fern. Da hierbei keine Schleifdichtungen anliegen, entsteht keine zusätzliche Erwärmung durch Reibung, was den Schmierstoff schont und den Lagereinsatz entlastet. Zur Fixierung dient der Exzenterspannring. Durch manuelles Verdrehen des Spannrings auf dem Innenringansatz wird das Lager kraftschlüssig auf der 40-mm-Welle arretiert und mit einem Gewindestift gesichert.
Die Gehäuseeinheit weist eine Wellenbohrung von 40 mm auf. Das Gehäuse besitzt eine ovale Grundform mit zwei Anschraublöchern zur stabilen Befestigung an Montageflächen. Eine integrierte Nut dient zur passgenauen Zentrierung im Trägergehäuse.
Zur Befestigung dient ein Exzenterspannring am Innenring des Wälzlagers. Sie schieben die Einheit auf die Welle mit 40 mm Durchmesser, verdrehen den Spannring in Drehrichtung der Welle und sichern ihn mit einer Gewindestift-Schraube. Dies erzeugt einen festen Kraftschluss ohne aufwendige Wellenschultern.
Eine Labyrinthdichtung dichtet den Innenraum des Lagers berührungsfrei über verschachtelte Spalte ab. Dadurch entsteht im Vergleich zu schleifenden Dichtlippen kein zusätzlicher Reibungswiderstand, was die Erwärmung bei höheren Drehzahlen begrenzt. Dennoch bleiben Staub und feste Partikel wirksam außerhalb der Lagerlaufbahn.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -40 bis +180 Grad. Damit deckt das Lager sowohl Umgebungen mit Frost als auch Bereiche mit starker Wärmeentwicklung ab. Vor dem Betrieb unter extremen Temperaturbedingungen empfiehlt sich die Abstimmung des verwendeten Schmierstoffs auf die tatsächliche Einsatztemperatur.
Das Gehäuse besteht aus Grauguss mit dämpfenden Eigenschaften und hoher Formstabilität. Der eigentliche Wälzlagereinsatz wird aus Standard-Wälzlagerstahl gefertigt, um den mechanischen Abrollbeanspruchungen der Wälzkörper im regulären Betrieb standzuhalten.