FRB4/90 Festringe von SKF
FRB4/90 Festringe von SKF

SKF

Festringe SKF FRB4/90

Technische Daten
 
Innendurchmesser
82 mm
Außendurchmesser
90 mm
Breite
4 mm
Material
Stahl
Gewicht
0,018 kg
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Festringe SKF FRB4/90
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Festringe SKF FRB4/90

Der Festring FRB4/90 von SKF aus Stahl fixiert Wälzlager mit 90 mm Außendurchmesser formschlüssig axial im Gehäusesitz.

Der Festring FRB4/90 dient im Maschinenbau der exakten axialen Arretierung von Wälzlagern in Stehlagergehäusen. Bei vielen Gehäusebauformen sind die Lagersitze breiter ausgeführt als die Lager selbst, um thermischen Längenausgleich bei Loslagerungen zu ermöglichen. Wenn eine Festlagerung umgesetzt werden soll, überbrückt dieser Distanzring den axialen Freiraum im Gehäuse. Gefertigt aus Stahl nimmt der Ring axiale Führungskräfte auf und hält das Lager an der vorgesehenen Position.

Welche Funktion erfüllt der Festring FRB4/90 im Stehlagergehäuse?

In mechanischen Konstruktionen wandelt der Festring FRB4/90 ein standardisiertes Gehäuse in eine definierte Festlageranordnung um. Der Distanzring kommt vor allem in geteilten Stehlagergehäusen zum Einsatz, wenn die Lagerung Axialkräfte in beide Richtungen aufnehmen muss. Dies betrifft Anwendungen, bei denen axiale Führungskräfte direkt auf das Gehäuse übertragen werden sollen. Durch die Kombination von Wälzlager und passendem Fixierring lassen sich unerwünschte axiale Wanderbewegungen der rotierenden Bauteile im Gehäuseinneren vermeiden.

Worauf kommt es bei den Abmessungen des FRB4/90 an?

Für den Einbau entscheiden die drei geometrischen Maße des Bauteils über die Passgenauigkeit. Der Außendurchmesser von 90 mm entspricht dem Innendurchmesser der Gehäusebohrung, während die Innenbohrung von 82 mm Freiraum für Welle und Zubehör lässt. Mit einer Breite von 4 mm füllt der Stahlring den Axialspalt zwischen Lageraußenring und Gehäuseschulter aus. Vor der Montage empfiehlt sich ein Abgleich mit der Gehäusespezifikation, da manche Einbausituationen je nach Lagerbreite zwei Festringe erfordern.

Was ist die primäre Aufgabe des Festrings FRB4/90?

Der Festring arretiert den Außenring eines Wälzlagers axial in einem Gehäuse. Da viele Stehlagergehäuse für Loslagerungen bemessen sind, verhindert der eingesetzte Ring axiale Ausweichbewegungen. Dadurch verwandeln Sie eine Lagerstelle bei Bedarf gezielt in eine feste Lagerung zur Aufnahme axialer Führungskräfte.

Welche Maße zeichnen den Festring FRB4/90 aus?

Dieser Distanzring verfügt über einen Außendurchmesser von 90 mm, eine Bohrung von 82 mm sowie eine Breite von 4 mm. Der Außendurchmesser stimmt mit Lagersitzen von 90 mm überein, während die lichte Bohrung von 82 mm Berührungen mit umlaufenden Wellenteilen vermeidet.

Aus welchem Werkstoff wird der Festring FRB4/90 gefertigt?

Das Bauteil besteht aus massivem Stahl. Dieses Material widersteht hohen mechanischen Druckbelastungen und verhindert unerwünschte Verformungen, wenn axiale Schubkräfte vom Außenring auf die Gehäuseschulter treffen. Zudem behält der Stahlring auch bei wechselnden Betriebstemperaturen seine geometrische Formstabilität.

Wie viele Festringe werden für ein Lagergehäuse benötigt?

Je nach Gehäusetyp und eingesetzter Lagerbreite benötigen Sie entweder einen oder zwei Festringe. Sitzt das Lager mittig im Gehäusesitz, liegt oft beidseitig jeweils ein Ring an. Schlägt das Lager einseitig an einer Gehäusekante an, genügt meist ein einzelner Ring mit 4 mm Breite.

Wie montieren Fachkräfte den Festring FRB4/90 im Stehlagergehäuse?

Der Festring wird bei geöffnetem Gehäusedeckel direkt neben dem Lageraußenring in die Gehäusenut eingelegt. Eine separate Verschraubung ist nicht erforderlich. Sobald Monteure das Gehäuseoberteil anziehen, spannt der Gehäusesitz den Ring formschlüssig ein und hält das Lager axial an seinem Platz.

Worin unterscheidet sich eine Festlagerung von einer Loslagerung?

Eine Festlagerung führt die Welle axial in beide Richtungen und überträgt Axialkräfte auf das Maschinengehäuse. Die Loslagerung lässt axiale Verschiebungen zu, um Wärmedehnungen der Welle auszugleichen. Durch das Einlegen des Festrings legen Sie fest, welche Gehäusestelle die axiale Lastaufnahme übernimmt.

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