SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,34 € | 63,42 € |
| 30 | 6,68 € | 60,08 € |
Der Festring FRB12/360 fixiert Wälzlager mit 360 mm Außendurchmesser axial im Stehlagergehäuse und besitzt eine Breite von 12 mm.
Der Festring FRB12/360 dient der axialen Festlegung von Wälzlagern in geteilten Stehlagergehäusen. Das Bauteil von SKF verwandelt eine Gehäuseposition bedarfsgerecht in eine Festlagerung, indem es den axialen Spielraum zwischen Lageraußenring und Gehäuseschulter ausfüllt. Durch die Fertigung aus formstabilem Stahl nimmt der Ring auftretende Axialkräfte auf und leitet diese in den Gehäusekörper ab.
In industriellen Antriebssträngen trägt der Festring FRB12/360 dazu bei, axiale Längsverschiebungen der gelagerten Welle zu begrenzen. Der Einsatz erfolgt in Stehlagergehäusen, die als Festlagerstelle definiert werden. Der Ring wird seitlich neben dem Wälzlageraußenring platziert. Dadurch wird die Welle axial in einer vorgegebenen Position geführt, während die gegenüberliegende Lagerstelle als Loslager Wärmedehnungen ausgleichen kann.
Für die ordnungsgemäße Funktion ist die genaue Abstimmung auf Gehäusesitz und Wälzlager maßgeblich. Der Festring FRB12/360 weist einen Außendurchmesser von 360 mm, einen Innendurchmesser von 346 mm sowie eine Breite von 12 mm auf. Vor dem Einbau ist zu prüfen, welche Ringbreite die Gehäusespezifikation für die jeweilige Lageranordnung vorsieht. Je nach Gehäusebauart setzt man entweder einen einzelnen Ring ein oder verteilt zwei Festringe beidseitig des Außenrings.
Dieser Distanzring füllt den Freiraum zwischen dem Außenring des Lagers und der Gehäusekante im Lagergehäuse aus. Dadurch wird das Wälzlager axial arretiert und aus einer freien Loslagerung entsteht eine definierte Festlagerung zur Aufnahme von Axialkräften.
Die Abmessungen betragen 346 mm Bohrungsdurchmesser, 360 mm Außendurchmesser und 12 mm Breite. Das Bauteil passt damit genau in Gehäusebohrungen mit einem Nenndurchmesser von 360 mm.
Der Festring wird aus Stahl gefertigt. Dieses Material bietet eine hohe Formstabilität unter Belastung, sodass der Ring axiale Druckkräfte aus dem Lagerbetrieb an das Gehäuse weiterleitet.
Der Ring wird bei der Gehäusemontage seitlich neben dem Außenring des Lagers in die Gehäusesitznut eingelegt. Achten Sie auf saubere Auflageflächen und die herstellerspezifische Positionierung, bevor Sie die Gehäusedeckel aufsetzen und verschrauben.
Viele Stehlagergehäuse sind standardmäßig für eine Loslagerung mit axialem Spielraum ausgelegt. Soll dieselbe Gehäusebauform als Festlager dienen, schränken passende Festringe den Außenring axial ein, um Schubkräfte in beiden Richtungen aufzunehmen.
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