PERMAGLIDE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,11 € | 2,27 € |
| 100 | 0,24 € | 2,14 € |
| 250 | 0,35 € | 2,03 € |
| 500 | 0,48 € | 1,90 € |
Die Bundbuchse PAF14120 P180 von Permaglide bietet mit 14 mm Bohrung und integriertem Flansch eine kompakte Lagerstelle für kombinierte Führungsaufgaben.
Bei der Bundbuchse PAF14120 P180 handelt es sich um ein zylindrisches Gleitlager mit einseitigem Bund aus dem Hause Permaglide. Das Bauteil weist einen Innendurchmesser von 14 mm, einen Außendurchmesser von 16 mm sowie eine zylindrische Breite von 12 mm auf. Durch die schlanke Wandung ermöglicht dieses Gleitelement eine platzsparende Konstruktion, wenn rotierende oder oszillierende Wellen im Gehäuse geführt werden sollen.
Die Bundbuchse PAF14120 P180 nimmt radiale Kräfte über die zylindrische Buchsenfläche sowie einseitige axiale Führungskräfte über die Bundfläche auf. Diese Ausführung kommt bei Schwenkbewegungen oder langsamen Rotationen zum Tragen, bei denen Wälzlager aufgrund des benötigten radialen Bauraums nicht infrage kommen. Auch bei kombinierten Belastungen dient sie als kompakte Lagerstelle zur Führung bewegter Wellenabschnitte.
Die Ausführung mit Flansch erfüllt eine doppelte Funktion in der Lageranordnung. Einerseits bildet der Bund einen mechanischen Anschlag, der die Buchse axial im Gehäuse positioniert. Andererseits dient die plane Stirnseite des Bundes als integrierte Anlauffläche, die stirnseitige Bauteile abstützt. Dadurch entfällt der Bedarf an separaten Distanz- oder Anlaufscheiben. Bei der Gehäusegestaltung empfiehlt sich eine Kantenanfasung am Bundübergang, damit der Flansch plan aufliegt.
Das Gleitlager weist einen Innendurchmesser von 14 mm, einen Außendurchmesser von 16 mm sowie eine zylindrische Breite von 12 mm auf. Durch die geringe Differenz zwischen Außen- und Innendurchmesser beansprucht die Buchse nur minimalen radialen Bauraum.
Im Gegensatz zu einer zylindrischen Glattbuchse verfügt eine Bundbuchse über einen angeformten Bund. Dieser Flansch dient als axiale Fixierung im Lagergehäuse und kann gleichzeitig axiale Anlagekräfte bewegter Gegenstücke aufnehmen. Eine zusätzliche Anlaufscheibe ist daher in vielen Konstruktionen entbehrlich.
Schwenkbewegungen, Linearhübe sowie rotierende Bewegungen bei geringen bis mittleren Drehzahlen bilden das primäre Einsatzfeld. Typische Aufgaben bestehen in der radialen und axialen Führung bewegter Bolzen, Gestänge oder Wellen in mechanischen Konstruktionen.
Der Einbau erfolgt üblicherweise durch Einpressen in eine maßhaltige Gehäusebohrung. Ein geeigneter Einpressdorn, der gleichmäßig auf die Stirnfläche wirkt, verhindert das Verkanten der Buchse. Die Gehäusebohrung sollte am Bundansatz leicht angefast sein.
Für die fachgerechte Montage empfiehlt sich eine Handhebelpresse in Kombination mit einem abgestuften Montagedorn. Der Dorn führt den Innendurchmesser von 14 mm und stützt die Buchse während des Fügevorgangs, wodurch Verformungen des Materials vermieden werden.
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