NKE
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Das Axial-Zylinderrollenlager 81130 -TVPB von NKE Steyr nimmt hohe einseitige Axiallasten bei 150 mm Bohrung, 190 mm Außendurchmesser und 31 mm Bauhöhe auf.
Das Axial-Zylinderrollenlager 81130 -TVPB von NKE Steyr ist als einseitig wirkendes Wälzlager für schwere axiale Lasten ausgelegt. Dieses komplette Axiallager besteht aus Wellenscheibe, Gehäusescheibe und einem geführten Zylinderrollenkranz. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) bietet die Konstruktion eine ausgeprägte Steifigkeit in axialer Belastungsrichtung. Konstrukteure und Instandhalter greifen auf dieses Lager zurück, wenn Bauraum und Führung bei 150 mm Wellendurchmesser rein axiale Kräfte aufnehmen müssen.
Dieses Lager nimmt axiale Kräfte aus einer Wirkrichtung auf, während es radiale Belastungen konstruktionsbedingt nicht übertragen kann. Geeignete Einsatzfelder liegen in Lagerungsanordnungen des allgemeinen Maschinenbaus, bei denen Wellen unter hoher Axiallast präzise geführt werden. Da das Lager nicht winkeleinstellbar ist, erfordert die Lagerstelle eine genaue Flucht der Anschlussflächen. Schiefstellungen zwischen Gehäuse und Welle sind zu vermeiden, um ungleichmäßige Rollenbelastungen im Betrieb abzuwenden.
Die Ausführung mit Polyamidkäfig reduziert die Masse der internen Rollenführung und unterstützt einen ruhigen Lauf der Wälzkörper. Das Axial-Zylinderrollenlager 81130 -TVPB deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab. Mit der Standardtoleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht das Lager den üblichen Industrieanforderungen für Maschinenbau und Betriebstechnik. Bei der Montage ist auf eine spielfreie Anlage der Lagerscheiben zu achten, damit die zylindrischen Rollen sauber auf den Laufbahnen abrollen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 150 mm an der Wellenscheibe, einen Außendurchmesser von 190 mm an der Gehäusescheibe sowie eine Gesamtbreite von 31 mm auf. Durch diesen kompakten axialen Bauraum lässt sich das Lager passgenau in Konstruktionen mit begrenzter axialer Einbaulänge integrieren.
Ein einseitig wirkendes Axial-Zylinderrollenlager nimmt ausschließlich axiale Kräfte auf, die aus einer Richtung auf die Welle einwirken. In Gegenrichtung oder bei radialen Kräften bietet diese Bauform keine Stützwirkung. Für wechselnde axiale Belastungen ist daher ein zweites Lager oder eine zweiseitig wirkende Lagerung vorzusehen.
Nein, dieses Lager ist konstruktiv nicht winkeleinstellbar. Die Anlageflächen an Welle und Gehäuse müssen planparallel zueinander ausgerichtet sein. Schrägstellungen führen zu Kantenläufern auf den Zylinderrollen und verringern die Betriebsdauer des Wälzlagers, weshalb eine biegesteife Anschlusskonstruktion erforderlich ist.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Begrenzend für die obere Temperaturgrenze wirken der verbaute Polyamidkäfig sowie der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Für Anwendungen außerhalb dieses Fensters sind modifizierte Werkstoffe und angepasste Schmiermedien zu wählen.
Als komplettes Wälzlager umfasst die Einheit eine Wellenscheibe mit 150 mm Bohrung, eine Gehäusescheibe sowie den passenden Axial-Zylinderrollenkranz mit Polyamidkäfig. Alle Komponenten sind aufeinander abgestimmt und lassen sich bei der Montage getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse aufbringen.
Die Toleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 geläufig) definiert die genormte Standardpräzision für allgemeine Industrieanwendungen. Sie legt zulässige Maß- und Formabweichungen der Scheiben sowie Wälzkörper fest, die für industrielle Antriebe, Getriebe und Vorrichtungen üblich sind.
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