NADELLA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 19,45 € | 369,54 € |
| 3 | 38,90 € | 350,09 € |
Das einseitig wirkende Axial-Zylinderrollenlager AR106590,4 von NADELLA (65x90,4x10 mm) nimmt hohe axiale Lasten bei sehr geringer Bauhöhe auf.
Das Axial-Zylinderrollenlager AR106590,4 ist ein Wälzlager für die Aufnahme einseitig gerichteter Axialkräfte. Mit einer Bohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 90,4 mm und einer flachen Bauhöhe von 10 mm eignet sich dieses Lager für steife Konstruktionen auf engem Bauraum. NADELLA fertigt die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die zylindrischen Rollen auf Abstand und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung im Betrieb.
Das Axial-Zylinderrollenlager AR106590,4 stützt axiale Kräfte in einer Wirkrichtung ab. Einsatzfelder finden sich vor allem im Maschinenbau bei Konstruktionen, die eine hohe axiale Steifigkeit erfordern. Durch den Linienkontakt der Zylinderrollen bietet das Lager eine steife Abstützung im Vergleich zur Punktberührung von Kugellagern gleicher Abmessung. Radiale Kräfte kann dieses Axiallager bauartbedingt nicht aufnehmen, weshalb die Welle radial durch ein separates Bauteil geführt werden muss.
Das Lager ist werkseitig ohne Gegenscheibe ausgeführt. Daher dient die Gehäuse- oder Wellenanschlussfläche direkt als Laufbahn, sofern keine passende Scheibe zusätzlich montiert wird. Eine gehärtete und fein bearbeitete Gegenlauffläche trägt dazu bei, Verschleiß an den Kontaktstellen zu verringern. Da die Ausführung nicht winkeleinstellbar ist, erfordert der Einbau eine rechtwinklige Ausrichtung der Anschlussflächen zur Wellenachse. Fluchtungsfehler führen sonst zu einseitigen Belastungen an den Zylinderrollen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 90,4 mm und eine axiale Breite von 10 mm auf. Diese Geometrie erlaubt platzsparende Lagerungen in Baugruppen mit geringem axialem Einbauraum. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) erfüllt das Lager alle gängigen Industrieanforderungen an die Maßhaltigkeit.
Die Kennzeichnung besagt, dass die Baugruppe keine separate Gehäusescheibe umfasst. Die Zylinderrollen laufen somit direkt auf der bearbeiteten Gegenfläche der Konstruktion oder auf einer zusätzlich montierten Axiallagerscheibe. Voraussetzung für den direkten Lauf ist eine gehärtete Oberfläche der Anschlusskonstruktion, die den Anforderungen einer Wälzkörperlaufbahn entspricht.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 Grad und +120 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig bleiben in diesem Temperaturfenster formstabil. Bei der Wahl des Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass das gewählte Schmierfett oder Schmieröl die gleiche thermische Eignung besitzt und ein tragfähiger Schmierfilm erhalten bleibt.
Nein, diese Ausführung ist nicht winkeleinstellbar. Das Lager reagiert empfindlich auf Schiefstellungen zwischen Wellen- und Gehäuseachse, da Fluchtungsfehler zu einseitiger Überlastung und Kantenspannungen an den Zylinderrollen führen. Achten Sie bei der Konstruktion und Montage daher auf plane, parallele Anschlagflächen sowie eine rechtwinklige Ausrichtung zur Drehachse.
Der Käfig aus Stahlblech führt die Zylinderrollen präzise und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Dadurch verringert er Reibung sowie Wärmeentwicklung während des Laufs. Zudem hält der Käfig den Rollensatz zusammen, was die Handhabung der Komponenten beim Einbau vereinfacht.
Das Modell ist rein einseitig wirkend konstruiert und nimmt ausschließlich axiale Kräfte aus einer definierten Richtung auf. Treten im Betrieb wechselnde Axialkräfte auf, benötigen Sie eine zweiseitig wirkende Lageranordnung oder ein zweites gegengestelltes Axiallager. Radiale Belastungen müssen stets über ein separates Radiallager abgefangen werden.
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