SKF
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Das Axial-Zylinderrollenlager 81110 TN von SKF nimmt einseitige Axialkräfte bei Abmessungen von 50x70x14 mm auf und verfügt über einen leichten Polyamidkäfig.
Das Axial-Zylinderrollenlager 81110 TN von SKF ist als komplettes Wälzlager ausgeführt und besteht aus einer Wellenscheibe, einer Gehäusescheibe sowie dem geführten Rollenkranz. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), eignet sich diese Baueinheit für die Aufnahme hoher axialer Kräfte aus einer Richtung. Radiale Belastungen darf dieses Axiallager nicht aufnehmen. Mit den Abmessungen 50 mm Bohrung, 70 mm Außendurchmesser und 14 mm Bauhöhe passt das Lager in kompakte Bauräume des Maschinenbaus.
Das Lager kommt dort zum Einsatz, wo hohe axiale Druckkräfte parallel zur Welle auftreten und eine starre Lagerung erforderlich ist. Die Bauform bietet eine hohe axiale Steifigkeit, da die Zylinderrollen linienförmigen Kontakt zu den Laufbahnen aufweisen. Da das Axiallager nicht winkeleinstellbar ist, müssen die Anschlussflächen von Welle und Gehäuse exakt rechtwinklig fluchten, um Kantenspannungen zu vermeiden.
Das Nachsetzzeichen TN kennzeichnet einen Käfig aus Polyamid. Dieser Werkstoff reduziert durch sein geringes Eigengewicht die bewegten Massen im Rollenkranz und unterstützt einen ruhigen Lauf. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Schmierstoffe müssen auf die Verträglichkeit mit dem Polyamid abgestimmt sein. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Das Axiallager besitzt einen Innendurchmesser von 50 mm an der Wellenscheibe, einen Außendurchmesser von 70 mm an der Gehäusescheibe sowie eine Gesamtbreite von 14 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäuse und auf Wellen, die für diese metrische Baugröße ausgelegt sind.
Die Ausführung als komplettes Axial-Zylinderrollenlager umfasst eine Wellenscheibe zur Führung auf der Welle, eine Gehäusescheibe für den Sitz im Gehäuse sowie den dazwischenliegenden Rollenkranz mit Polyamidkäfig. Die Komponenten sind trennbar, wodurch sich die Scheiben und der Rollensatz separat montieren lassen.
Die Konstruktion ist rein für die Aufnahme von Axialkräften aus einer Richtung bestimmt. Radiale Kräfte kann diese Bauart prinzipbedingt nicht übertragen. Durch den Linienkontakt der Zylinderrollen auf den planen Laufscheiben bietet die Lagerstelle eine ausgeprägte Steifigkeit gegenüber axialen Druckbelastungen entlang der Wellenachse.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Diese Spanne wird maßgeblich durch den verbauten Polyamidkäfig sowie den Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 bestimmt. Bei dauerhaft anliegenden Temperaturen sollten Sie Schmierstoffe wählen, die innerhalb dieses thermischen Fensters ihre Schmierwirkung aufrechterhalten.
Nein, dieses Axial-Zylinderrollenlager ist nicht winkeleinstellbar. Da die ebenen Lagerscheiben keine Schiefstellung tolerieren, müssen die Wellen- und Gehäuseanlageflächen exakt rechtwinklig zur Drehachse gefertigt sein. Schon geringe Winkelfehler führen zu ungleichmäßiger Lastverteilung über die Rollenlänge und beeinträchtigen die Gebrauchsdauer.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. PN, was der internationalen Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Dies stellt die standardmäßige Maß- und Laufgenauigkeit für industrielle Wälzlager dar. Sie eignet sich für reguläre Maschinenbauanwendungen ohne gesteigerte Präzisionsanforderungen an Rund- oder Planlauf.
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