SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5,65 € | 107,51 € |
| 20 | 11,32 € | 101,84 € |
Das Axial-Schrägkugellager BSD2562 CGA von SKF bietet hohe Führungsgenauigkeit für einseitige Axiallasten bei kompakten Hauptabmessungen von 25x62x15 mm.
Das Axial-Schrägkugellager BSD2562 CGA ist ein hochgenaues, einseitig wirkendes Wälzlager für anspruchsvolle Lagerungsaufgaben. Mit einer Bohrung von 25 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer schmalen Breite von 15 mm nimmt dieses Bauteil axiale Kräfte gezielt auf. SKF fertigt die Lagerringe und Wälzkörper aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Ein massearmer Polyamidkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in der Laufbahn. Die offene Bauform ohne integrierte Dichtungen ermöglicht eine flexible Integration in bestehende Schmiersysteme.
Konstrukteure setzen dieses Präzisionslager überall dort ein, wo hohe axiale Steifigkeit und exakte Führung auf engem Bauraum gefragt sind. Typische Einsatzfelder finden sich in Spindellagerungen, präzisen Gewindetrieben sowie Vorschubachsen im allgemeinen Maschinenbau. Durch den Druckwinkel von 62 Grad nimmt das Einzellager erhebliche Axialkräfte aus einer definierten Wirkrichtung auf. Sollen Kräfte in beide Richtungen abgestützt werden, erfolgt der Einbau üblicherweise als gegeneinander angestelltes Lagerpaar in Verbindung mit einer passenden Vorspannung.
Der steile Druckwinkel von 62 Grad verleiht dem Wälzlager eine besonders hohe axiale Tragfähigkeit und Steifigkeit. Die Maßgenauigkeit entspricht der engen Toleranzklasse P4 (ABEC 7), während die Laufgenauigkeit nach Klasse P2 (ABEC 9) ausgeführt ist. Diese Kombination reduziert Rundlauffehler im Betrieb auf ein Minimum. Die werkseitig definierte leichte Vorspannung stabilisiert das Abrollverhalten. Da der Außenring ohne Schmierbohrung und ohne Befestigungsbohrungen gefertigt ist, erfolgt die Schmierstoffversorgung direkt über den Einbauraum.
Mit einem Innendurchmesser von 25 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer Breite von 15 mm fügt sich die Ausführung in kompakte Gehäuse ein. Da keine Befestigungsbohrungen vorhanden sind, wird das Bauteil über die zylindrischen Passflächen im Gehäuse und auf der Welle fixiert.
Der Druckwinkel beschreibt die Kraftübertragungslinie zwischen Wälzkörper und Laufbahn gegenüber der Radialebene. Ein Winkel von 62 Grad ist extrem steil ausgelegt und optimiert die Aufnahme axialer Belastungen. Das Lager überträgt axiale Stoß- und Betriebskräfte aus einer Richtung, erfordert zur Aufnahme von Radialkräften jedoch eine Kombination mit separaten Radiallagern.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Die Begrenzung nach oben ergibt sich primär aus den Werkstoffeigenschaften des Polyamidkäfigs sowie der Formstabilität des Wälzlagerstahls 100Cr6. Bei der Auslegung der Lagerstelle sollte der verwendete Schmierstoff passend auf diese Umgebungstemperaturen abgestimmt sein.
Diese Klassen definieren besonders enge Fertigungstoleranzen für Präzisionsanwendungen. Die Maßgenauigkeit nach Klasse P4 (vergleichbar mit ABEC 7) sorgt für reproduzierbare Passmaße an Welle und Gehäuse. Die Laufgenauigkeit nach Klasse P2 (vergleichbar mit ABEC 9) minimiert den radialen und axialen Schlag der Lagerringe, was der Laufruhe bei hohen Drehzahlen zugutekommt.
Die Ausführung besitzt keine integrierten Dichtungen und keine Schmierbohrung. Die Schmierung kann je nach Betriebsbedingung wahlweise mit Fett oder Öl über die umgebende Konstruktion erfolgen. Eine externe Gehäuseabdichtung ist ratsam, um das Eindringen von Schmutzpartikeln und den Austritt des Schmiermittels zu vermeiden.
Als einreihiges Axial-Schrägkugellager ist die Ausführung einseitig wirkend konzipiert. Es überträgt Axialkräfte daher ausschließlich in einer Richtung. Treten wechselnde oder beidseitige Axialkräfte auf, montieren Anwender zwei Lager dieser Bauart spiegelbildlich gegeneinander in O- oder X-Anordnung, wodurch auch die leichte Vorspannung wirksam eingestellt wird.
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