SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 61,14 € | 1.161,69 € |
| 3 | 122,28 € | 1.100,55 € |
Das Axial-Schrägkugellager BTW120 CTN9/SP von SKF nimmt mit 120x180x72 mm beidseitige Axialkräfte bei hoher Laufgenauigkeit auf.
Das Axial-Schrägkugellager BTW120 CTN9/SP ist ein zweiseitig wirkendes Präzisionslager für anspruchsvolle Lagerungsaufgaben im Maschinenbau. Das offene Wälzlager von SKF besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und führt Wellen axial in beide Richtungen. Mit den Hauptabmessungen von 120 mm Bohrung, 180 mm Außendurchmesser und 72 mm Breite eignet es sich vor allem für hochgenaue Spindellagerungen sowie axial hochbelastete Wellenführungen. Der integrierte Polyamidkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Dieses Axial-Schrägkugellager eignet sich vorrangig für Spindellagerungen und Vorschubantriebe, bei denen axiale Schnittkräfte in wechselnden Richtungen auftreten. Durch die zweiseitig wirkende Bauweise fixiert das Lager Wellen präzise gegen axiale Verschiebungen. Typische Einsatzfelder finden sich in präzisen Achslagerungen und Positioniereinheiten des Maschinenbaus.
Konstrukteure setzen dieses Bauteil ein, wenn radiale Führungslager durch eine eigenständige axiale Einheit entlastet werden sollen. Da das Lager ohne Schmierbohrung und ohne eigene Befestigungsbohrungen gefertigt ist, erfolgt der Einbau über das umgebende Gehäuse.
Der steile Druckwinkel von 60 Grad sorgt dafür, dass das Lager hohe axiale Steifigkeit entwickelt und axiale Kräfte direkt abstützt. Die Toleranzklasse SP kennzeichnet eine Sonderpräzision mit stark eingeengten Maß- und Lauftoleranzen gegenüber Standardlagern. Das ermöglicht gleichmäßige Lastverteilungen und minimiert den axialen Rundlauffehler im Dauerbetrieb.
Beim Einsatz sollten Anwender beachten, dass dieses offene Lager eine saubere Einbauumgebung und eine externe Schmierung verlangt. Der Polyamidkäfig erlaubt einen geräuscharmen Lauf bis +120 Grad Celsius, benötigt jedoch Schmierstoffe, die mit Polyamid verträglich sind.
Das Lager weist eine Bohrung von 120 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm sowie eine Gesamtbreite von 72 mm auf. Es handelt sich um ein einzelnes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 ohne integrierte Befestigungsbohrungen. Diese genormten Maße ermöglichen die Integration in abgestimmte Spindel- und Gehäuseaufnahmen des Maschinenbaus.
Zweiseitig wirkende Lager nehmen axiale Belastungen in beiden Richtungen der Welle auf. Sie stützen Schub- und Zugkräfte entlang der Wellenachse direkt ab. Dadurch erübrigt sich bei vielen Konstruktionen das separate Anstellen zweier einzelner Axiallager, was den axialen Bauraum und den Montageaufwand reduziert.
Der Nenndruckwinkel beschreibt die Neigung der Kraftübertragungslinie gegenüber der Radialebene. Ein Druckwinkel von 60 Grad ist speziell auf sehr hohe Axialkräfte ausgelegt und verleiht der Lagerung eine beachtliche Steifigkeit in Achsrichtung. Für reine Radialkräfte ist diese Konstruktion nicht gedacht, weshalb Radialführungen separat vorgesehen werden müssen.
Die Kennzeichnung CTN9 verweist auf einen Käfig aus Polyamid, der die Kugeln führt und Reibungsgeräusche dämpft. Der zulässige Temperaturbereich des Bauteils liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Bei der Schmierstoffwahl ist darauf zu achten, dass Schmieröle oder -fette das Kunststoffmaterial bei erhöhten Betriebstemperaturen nicht angreifen.
Da die Ausführung als offenes Lager weder integrierte Dichtscheiben noch Schmierbohrungen besitzt, muss die Schmierung über das umgebende Lagergehäuse zugeführt werden. Je nach Anlagenkonzept eignet sich eine Fett- oder Ölumlaufschmierung. Gleichzeitig schützen externe Dichtungen an den Gehäusedeckeln das Innere der Lagerung vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit.
Das Kürzel SP steht für Sonderpräzision (Special Precision) und kennzeichnet engere Fertigungstoleranzen als bei Standardlagern. Maß-, Form- und Rundlaufgenauigkeit sind hierbei aufeinander abgestimmt. Das unterstützt die ruhige Führung bei anspruchsvollen Bearbeitungsprozessen sowie die exakte Positionierung rotierender Wellen.
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