ZKLF1560 -2Z Axial-Schrägkugellager von INA
ZKLF1560 -2Z Axial-Schrägkugellager von INA

INA

Axial-Schrägkugellager INA ZKLF1560 -2Z

Technische Daten
 
Innendurchmesser
15 mm
Außendurchmesser
60 mm
Breite
25 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Dichtung
beidseitig Minimalspaltdichtungen
Käfig
Polyamidkäfig
Toleranzklasse
Sondertoleranzen
Artikelumfang
einzelnes Lager
Druckwinkel
60 Grad
Befestigung
mit Befestigungsbohrungen
Wirkrichtung
zweiseitig wirkend
Schmierbohrung
mit zwei Schmierbohrungen
Temperaturbereich
-20 bis +120 °C
Gewicht
0,428 kg
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Axial-Schrägkugellager INA ZKLF1560 -2Z
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Axial-Schrägkugellager INA ZKLF1560 -2Z

Das zweiseitig wirkende Axial-Schrägkugellager ZKLF1560 -2Z von INA mit Abmessungen von 15x60x25 mm nimmt hohe beidseitige Axialkräfte über einen Druckwinkel von 60 Grad auf.

Das Axial-Schrägkugellager ZKLF1560 -2Z ist ein zweiseitig wirkendes Wälzlager für anspruchsvolle Führungsaufgaben. Mit einer Bohrung von 15 mm, einem Außendurchmesser von 60 mm und einer Breite von 25 mm eignet sich dieses Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) zur Aufnahme kombinierter Belastungen. Der Druckwinkel von 60 Grad unterstützt die präzise axiale Abstützung rotierender Maschinenteile. Für eine Nachschmierung sorgen zwei Schmierbohrungen im Außenring, während beidseitige Minimalspaltdichtungen das Eindringen grober Verunreinigungen hemmen.

In welchen Einbausituationen kommt das Axial-Schrägkugellager ZKLF1560 -2Z zum Einsatz?

Der Einsatz erfolgt vor allem in Konstruktionen, die eine starre axiale Führung und genaue Positionierung in beiden Axialrichtungen erfordern. Durch den Druckwinkel von 60 Grad nimmt das Bauteil hohe Axialkräfte sowie moderate Radialkräfte auf. Dank der integrierten Befestigungsbohrungen am Außenring lässt sich das Lager direkt an der Anschlusskonstruktion verschrauben, ohne ein separates Gehäuse vorzusehen. Typische Einsatzbereiche bilden Lagerungsanordnungen mit beidseitigen Axialbelastungen und hohen Anforderungen an die Führungsgenauigkeit.

Welche Rolle spielen Druckwinkel und Befestigungsbohrungen bei der Auslegung?

Bei der Auslegung der Lagerstelle bestimmt der Druckwinkel von 60 Grad die axiale Steifigkeit der Wälzkörperführung. Die Sondertoleranzen ermöglichen eine exakte Zentrierung der Wellenführung im Verbund mit dem Polyamidkäfig, der im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad eingesetzt werden kann. Die integrierten Befestigungsbohrungen vereinfachen die Montage und setzen ein planes Anliegen an der Stirnfläche voraus. Über die zwei Schmierbohrungen lässt sich das Lager flexibel an ein Schmiersystem anbinden.

Was zeichnet das Axial-Schrägkugellager ZKLF1560 -2Z aus?

Dieses Wälzlager von INA kombiniert zweiseitig wirkende Axial-Schrägkugellager-Eigenschaften mit montagefreundlichen Befestigungsbohrungen am Außenring. Mit einem Druckwinkel von 60 Grad, Sondertoleranzen und beidseitigen Minimalspaltdichtungen (-2Z) bietet das Modell eine formstabile Führung für rotierende Baugruppen im Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad.

Welche Maße besitzt das Axial-Schrägkugellager ZKLF1560 -2Z?

Die Innenbohrung beträgt 15 mm bei einem Außendurchmesser von 60 mm sowie einer Gesamtbreite von 25 mm. Durch die gefertigten Sondertoleranzen und die Befestigungsbohrungen im Außenring lässt sich die Baueinheit direkt an der Umgebungsstruktur montieren, was Einbauraum gegenüber separaten Gehäuselösungen spart.

Was bedeutet der Druckwinkel von 60 Grad bei diesem Lager?

Der Druckwinkel definiert die Wirklinie der Lastübertragung zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen. Ein Winkel von 60 Grad legt das Lager auf hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen aus. Dadurch nimmt das System axiale Belastungen mit hoher Steifigkeit auf, während radiale Kräfte anteilig übertragen werden.

Welche Funktion haben die beidseitigen Minimalspaltdichtungen (-2Z)?

Die Minimalspaltdichtungen schließen den Spalt zwischen Innen- und Außenring berührungsarm ab. Diese Deckscheiben halten grobe Schmutzpartikel aus den Laufbahnen fern, ohne zusätzliche Reibungswärme zu erzeugen. Dadurch arbeitet die Lagerung reibungsarm und schützt das Schmiermittel vor Verunreinigung.

Wie wird das Lager nachgeschmiert?

Über zwei Schmierbohrungen am Außenring lässt sich Schmierstoff direkt in die Lagerstelle einbringen. Diese Öffnungen erleichtern die Wartung im montierten Zustand, sodass Schmierfett oder Schmieröl zwischen die Laufbahnen und den Polyamidkäfig gelangt, ohne das Lager demontieren zu müssen.

In welchem Temperaturbereich lässt sich das Lager betreiben?

Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad für die Werkstoffkombination aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und Polyamidkäfig. Innerhalb dieses Temperaturfensters behalten die Komponenten ihre Formstabilität und mechanische Festigkeit. Schmierstoffe sollten passend zu diesen Temperaturen gewählt werden.

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