FAG
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Das Axial-Schrägkugellager 234718 -M-SP von FAG bietet mit den Maßen 93x140x60 mm eine präzise Führung für hohe axiale Belastungen in Industrieanwendungen.
Das Axial-Schrägkugellager 234718 -M-SP von FAG dient der Aufnahme axialer Kräfte in rotierenden Wellenkonstruktionen. Mit einem Innendurchmesser von 93 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Bauhöhe von 60 mm fügt sich dieses Wälzlager in passgenaue Maschinenbaugruppen ein. Durch den definierten Druckwinkel der Laufbahnen nimmt die Lagerung hohe Schnitt- und Vorschubkräfte auf und führt rotierende Wellen präzise im industriellen Einsatz.
Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager vorwiegend in Spindellagerungen und anspruchsvollen Vorschubantrieben. Wenn hohe axiale Kräfte bei gleichzeitiger Drehbewegung auftreten, stoßen reine Radiallager an ihre Belastungsgrenzen. Die Bauform der Baureihe 234718 stützt Wellen exakt in axialer Richtung ab. Die Geometrie des Wälzlagers trägt dabei dazu bei, axiale Verschiebungen der Welle unter Betriebsbelastung auf ein Minimum zu begrenzen.
In kombinierten Lagerungssystemen arbeitet das Axial-Schrägkugellager häufig neben Zylinderrollenlagern. Während das Radiallager Querbelastungen trägt, konzentriert sich dieses Schrägkugellager vollständig auf die axiale Führung. Das führt zu einer hohen Systemsteifigkeit, die für präzise Bearbeitungsprozesse im Maschinenbau erforderlich ist.
Bei der Auslegung sind die Anschlussmaße von 93 mm Wellendurchmesser, 140 mm Gehäusesitz und 60 mm Einbaubreite exakt zu berücksichtigen. Da Schrägkugellager Kräfte winklig zur Rotationsachse übertragen, verlangt der Einbau eine saubere axiale Ausrichtung an den Anschlagflächen von Welle und Gehäuse. Präzise gefertigte Anlageschultern unterstützen die gleichmäßige Lastverteilung über alle Wälzkörper hinweg.
Zusätzlich spielt das Schmierkonzept eine zentrale Rolle für den dauerhaften Betrieb. Eine abgestimmte Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl schützt die Wälzkörper vor vorzeitigem Verschleiß und führt entstehende Reibungswärme ab. Auch die Sauberkeit bei der Montage beeinflusst die spätere Laufruhe und die Lebensdauer des Lagers maßgeblich.
Mit einer Bohrung von 93 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm sowie einer Breite von 60 mm definiert das Lager den Einbauraum auf der Welle und im Gehäuse. Vor der Montage sollte geprüft werden, ob die Passflächen der Anschlusskonstruktion exakt mit diesen Maßen übereinstimmen.
Während reine Axial-Rillenkugellager Kräfte senkrecht zur Laufbahn aufnehmen, stehen die Laufbahnen beim Axial-Schrägkugellager in einem definierten Berührungswinkel zueinander. Diese Bauform ermöglicht höhere Drehzahlen bei gleichzeitig steifer Führung. Dadurch eignet sich dieser Lagertyp für dynamische Anwendungen im Maschinenbau mit strengen Anforderungen an Laufgenauigkeit und Lastaufnahme.
Die Baureihe 234718 wird häufig gemeinsam mit zweireihigen Zylinderrollenlagern auf derselben Welle kombiniert. Das Schrägkugellager übernimmt dabei ausschließlich die axiale Führung, während das Zylinderrollenlager Radialkräfte aufnimmt. Diese Trennung sorgt für eine hohe Steifigkeit und Führungskraft der gelagerten Welle.
Die Konstruktion ist für die Aufnahme hoher axialer Belastungen ausgelegt und stützt Wellen präzise in beiden Axialrichtungen ab. Durch den definierten Berührungswinkel der Kugeln werden Axialkräfte kontrolliert in das Gehäuse geleitet, was unzulässige axiale Verlagerungen der Wellenkonstruktion verhindert.
Der Schmierstoff muss passend zu den Betriebsbedingungen der jeweiligen Anlage ausgewählt werden. Abhängig von Drehzahl, Betriebstemperatur und Zugänglichkeit kommt eine Fettschmierung oder eine Einbindung in einen Schmierölkreislauf in Betracht. Eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung mindert Reibung und schützt die Kontaktflächen vor Verschleiß.
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