SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5,32 € | 101,15 € |
| 20 | 10,64 € | 95,83 € |
Das Axial-Schrägkugellager BSD3062 CGA von SKF führt mit 30x62x15 mm und 62 Grad Druckwinkel hohe axiale Kräfte bei ausgeprägter Laufgenauigkeit präzise ab.
Das Axial-Schrägkugellager BSD3062 CGA ist ein einseitig wirkendes Präzisionslager für Industrieanwendungen mit axialer Beanspruchung. Mit einer Bohrung von 30 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm sowie einer Breite von 15 mm eignet sich dieses Wälzlager für kompakte Konstruktionen. SKF fertigt die Lagerringe und Wälzkörper aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Die offene Ausführung ohne integrierte Dichtung ermöglicht eine gezielte Versorgung mit Schmierstoff über das umgebende Gehäuse.
Dieses Axial-Schrägkugellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Baugruppen hohe axiale Kräfte aus einer Richtung aufnehmen müssen. Durch den steilen Druckwinkel von 62 Grad überträgt das Bauteil axiale Druckkräfte steif entlang der Lastlinie. Typische Einsatzfelder finden sich in präzisen Wellen- und Spindellagerungen mit definierter Axialführung. Treten Belastungen aus beiden Richtungen auf, wird das Einzellager spiegelbildlich gegen ein zweites Lager angestellt. Radiale Kräfte müssen separate Radiallager aufnehmen.
Die Kombination aus Maßgenauigkeit nach P4 (ABEC 7) und Laufgenauigkeit nach P2 (ABEC 9) qualifiziert das Lager für anspruchsvolle Rundlaufanforderungen. Eine ab Werk definierte leichte Vorspannung vermindert Schlupf der Wälzkörper und erhöht die Steifigkeit im Betrieb. Der integrierte Polyamidkäfig führt die Wälzkörper geräuscharm und deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ab. Da der Außenring ohne Befestigungsbohrungen und ohne Schmierbohrung gefertigt ist, erfolgt der Einbau passgenau über die Gehäuseschulter.
Die Abmessungen betragen 30 mm Innendurchmesser, 62 mm Außendurchmesser und 15 mm Breite. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass der Außenring ohne Befestigungsbohrungen ausgeführt ist. Die axiale Fixierung im Lagergehäuse erfolgt daher über passende Wellen- oder Gehäuseschultern.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Wirkungslinie zwischen den Berührungspunkten von Wälzkörper und Laufbahn gegenüber der Radialebene. Ein großer Winkel von 62 Grad bewirkt, dass das Lager hohe Axialkräfte steif aufnehmen kann. Für radiale Belastungen ist diese einseitig wirkende Bauform nicht vorgesehen; hierfür sind separate Radiallager erforderlich.
P4 und P2 definieren die Fertigungspräzision des Wälzlagers. Das Lager weist eine Maßgenauigkeit der Klasse P4 (entspricht ABEC 7) und eine noch feinere Laufgenauigkeit der Klasse P2 (entspricht ABEC 9) auf. Diese engen Toleranzen verringern den axialen und radialen Schlag, was zu einem hochgenauen Rundlauf der Welle beiträgt.
Ohne integrierte Dichtscheiben gefertigt, ermöglicht diese offene Bauform die freie Wahl des Schmierstoffs für eine anwendungsspezifische Öl- oder Fettschmierung. Da das Lager selbst keine Schmierbohrung aufweist, müssen Dichtfunktion und Schmierstoffzufuhr über die umgebende Gehäusekonstruktion realisiert werden.
Ausgelegt für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius, bietet der integrierte Polyamidkäfig gute Dämpfungseigenschaften und erzeugt im Lauf geringe Reibung. Bei der Auswahl des Schmiermediums ist darauf zu achten, dass Schmierstoff und Käfigmaterial im vorgesehenen Temperaturbereich chemisch verträglich bleiben.
Durch die werkseitig abgestimmte leichte Vorspannung entsteht ein spielfreier Kontakt zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen. Dies wirkt dem Gleiten der Kugeln bei schnellen Drehzahlwechseln entgegen und erhöht die Steifigkeit der Lageranordnung. Das System behält dadurch auch unter wechselnden Betriebskräften eine exakte Führung bei.
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