SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das zweiseitig wirkende Axial-Rillenkugellager 52211 von SKF nimmt reine Axialbelastungen in beiden Richtungen bei den Abmessungen 45x90x45 mm auf.
Das Axial-Rillenkugellager 52211 von SKF führt Wellen axial in beide Richtungen und stützt rein axiale Kräfte ab. Bei diesem Wälzlager handelt es sich um eine zweiseitig wirkende Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit den Maßen 45 mm Bohrung, 90 mm Außendurchmesser sowie 45 mm Breite. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, behält das Lager auch bei Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad seine Formstabilität. Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Baugruppe, um Axialkräfte aufzunehmen.
Dieses Wälzlager kommt dort zum Einsatz, wo axiale Lasten abwechselnd aus beiden Richtungen auf eine Welle wirken. Da das Lager nicht winkeleinstellbar ist, setzt der Einbau exakt rechtwinklige Anlageflächen an Welle und Gehäuse voraus. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben oder Spindellagerungen mit rein axialer Führung. Radiale Kräfte darf die Konstruktion nicht über diese Bauform leiten, weshalb Konstrukteure das Lager meist mit separaten Radiallagern kombinieren.
Im Vergleich zu einseitig wirkenden Lagern besitzt das Axial-Rillenkugellager 52211 zwei Kugelkränze sowie eine zentrale Wellenscheibe zwischen zwei Gehäusescheiben. Dadurch fixiert es die Welle in beide Axialrichtungen. Die Fertigung erfolgt nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), was eine genormte Maß- und Laufgenauigkeit definiert. Der Artikelumfang umfasst die Lagereinheit ohne Unterlagscheiben. Für Anwendungen mit Fluchtungsfehlern ist dieses starre Lager ungeeignet, da es Schiefstellungen konstruktiv nicht ausgleichen kann.
Die Ausführung weist einen Bohrungsdurchmesser von 45 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm und eine Gesamtbreite von 45 mm auf. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen einen exakten Sitz auf der Welle sowie im Lagergehäuse. Durch die zweiseitige Konstruktion baut das Lager axial breiter auf als einreihige Baureihen.
Eine zweiseitig wirkende Ausführung nimmt axiale Belastungen aus zwei entgegengesetzten Richtungen auf. Die mittlere Scheibe fungiert als Wellenscheibe und überträgt Schubkräfte in beide Achsrichtungen auf die jeweiligen Kugelkränze. Dadurch fixiert das Lager eine Welle beidseitig axial, während einseitig wirkende Lagerkräfte nur in eine Richtung abfangen.
Zulässig ist ein Einsatzbereich zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der verbaute Stahlblechkäfig sind für diese Spanne ausgelegt und unterstützen eine stabile Geometrie der Laufbahnen. Bei der tatsächlichen Betriebstemperatur müssen Sie zusätzlich die thermischen Grenzwerte des verwendeten Schmierfetts oder Schmieröls beachten.
Nein, dieses Lager ist nicht winkeleinstellbar und reagiert empfindlich auf Fluchtungsfehler oder Schiefstellungen der Welle. Die Anlageflächen im Gehäuse und auf der Welle müssen plan sowie rechtwinklig zur Achse gearbeitet sein. Bei Schiefstellungen empfiehlt sich konstruktiv der Rückgriff auf Lager mit kugeliger Gehäusescheibe samt passender Unterlagscheibe.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf den Laufbahnen in gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Dies sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung, reduziert die Reibung und mindert die Wärmeentwicklung bei der axialen Führung. Zudem zeichnet sich der Werkstoff durch mechanische Festigkeit aus.
Gefertigt wird das Lager nach der Toleranzklasse P0/PN, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz bietet die für den industriellen Maschinenbau übliche Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Sie erleichtert die Auswahl passender Passungen für Welle und Gehäusebohrung bei normalen Drehzahlen und Axialkräften.
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