NKE
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Das zweiseitig wirkende Axial-Rillenkugellager 52224 von NKE Steyr stützt beidseitige Axiallasten bei 100 mm Bohrung, 170 mm Außendurchmesser und 68 mm Breite ab.
Das Axial-Rillenkugellager 52224 von NKE Steyr führt Wellen mit 100 mm Durchmesser in axialer Richtung. Durch seinen konstruktiven Aufbau nimmt diese Ausführung Schubkräfte aus beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, ist die Lagerung für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Die Fertigung erfolgt in Normaltoleranz nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Dieses zweiseitig wirkende Axiallager eignet sich für Konstruktionen, bei denen rein axiale Kräfte in wechselnden Richtungen auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau bei beidseitig axial beanspruchten Wellenstellen. Da Axial-Rillenkugellager keine radialen Kräfte aufnehmen dürfen, kombinieren Konstrukteure das Bauteil mit separaten Radiallagern. Die Konstruktion ohne Unterlagscheiben setzt rechtwinklig bearbeitete Anschlussteile voraus, da diese Bauform nicht winkeleinstellbar ist.
Weil das Lager Schiefstellungen nicht ausgleicht, kommt es auf eine ebene und exakt rechtwinklige Gehäuseanlage an. Fluchtungsfehler führen rasch zu ungleichmäßiger Lastverteilung auf die Wälzkörper. Prüfen Sie zudem das Schmierkonzept sorgfältig: Da die Ausführung offen konstruiert ist, benötigt die Lagerstelle ein Gehäuse mit externer Abdichtung. Der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad verlangt Schmierstoffe, die diesen Einsatzbereich im Betrieb abdecken.
Das Lager nimmt ausschließlich axiale Belastungen auf und leitet diese aus beiden Achsrichtungen ab. Radiale Führungskräfte darf diese Bauart nicht aufnehmen. Für eine stabile Lagerung kombinieren Sie das Bauteil deshalb auf der Welle stets mit einem separaten Radiallager, das die Querkräfte aufnimmt.
Die Ausführung verfügt über einen Innendurchmesser von 100 mm für die Wellenaufnahme. Der Außendurchmesser misst 170 mm bei einer Gesamtbauhöhe von 68 mm. Dank dieser Maße und der Fertigung in Normaltoleranz P0/PN lässt sich das Bauteil passgenau in bestehende Konstruktionen integrieren.
Nein, diese Ausführung ist nicht winkeleinstellbar. Sie besitzt ebene Gehäusescheiben und wird ohne sphärische Unterlagscheiben geliefert. Die Auflageflächen an Welle und Gehäuse müssen exakt rechtwinklig zur Drehachse gefertigt sein. Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen der Welle führen andernfalls zu punktuellen Überlastungen der Wälzkörper.
Lagerscheiben und Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6. Zur gleichmäßigen Führung der Kugeln dient ein Käfig aus Stahlblech. Diese Werkstoffkombination sorgt für Formstabilität und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab.
Das Lager ist nach der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN gefertigt, was international der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Klasse deckt die üblichen Genauigkeitsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab. Sie definiert die Maß- und Laufgenauigkeiten für Wellenscheibe, Gehäusescheibe und Wälzkörpersätze.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Dieser Spielraum basiert auf der thermischen Maßbeständigkeit von Wälzlagerstahl und Stahlblechkäfig. Stimmen Sie den eingesetzten Schmierstoff, etwa Schmierfett oder Schmieröl, auf die tatsächlich im Gehäuse herrschenden Betriebstemperaturen ab.
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