NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 4,36 € | 82,83 € |
| 30 | 8,71 € | 78,48 € |
Das zweiseitig wirkende Axial-Rillenkugellager 52214 von NKE Steyr (55x105x47 mm) nimmt beidseitig gerichtete Axialkräfte im allgemeinen Maschinenbau auf.
Das Axial-Rillenkugellager 52214 von NKE Steyr stützt Wellen gegen axiale Belastungen ab, die aus wechselnden Richtungen auftreten. Als zweiseitig wirkende Ausführung führt dieses Wälzlager die Welle in beide Axialrichtungen positionsgenau. Die Fertigung aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) verleiht den Laufbahnen Formstabilität. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig zwischen den Lagerscheiben. Für rein radiale Kräfte eignet sich dieser Lagertyp konstruktionsbedingt nicht, weshalb eine Kombination mit separaten Radiallagern üblich ist.
Konstrukteure greifen auf diese Bauform zurück, wenn Wellen oder Spindeln Axialkräfte in beide Richtungen aufnehmen müssen. Durch die Führung der Wellenscheibe bleibt die axiale Positionierung der Bauteile auch bei Lastwechseln erhalten. Da die Konstruktion nicht winkeleinstellbar ist, müssen die Anschlussflächen am Gehäuse sowie an der Welle rechtwinklig und fluchtend gefertigt sein, um Kantenspannungen zu vermeiden.
Die zweiseitige Ausführung umfasst zwei Gehäusescheiben und eine gemeinsame Wellenscheibe, wodurch zwei Kugelkränze wechselnde Schubkräfte aufnehmen. NKE Steyr fertigt dieses Lager in der Standardtoleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1), die eine normgerechte Maß- und Laufgenauigkeit für den industriellen Einsatz bietet. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Da die Ausführung keine zusätzlichen Unterlagscheiben umfasst, ist eine starre, eben ausgerichtete Anschlussgeometrie erforderlich.
Dieses Wälzlager besitzt eine Bohrung von 55 mm an der Wellenscheibe, einen Außendurchmesser von 105 mm und eine Gesamtbreite von 47 mm. Anhand dieser genormten Anschlussmaße lässt sich der erforderliche Einbauraum in Lagersitzen und auf Wellenabsätzen präzise festlegen und mit den Konstruktionszeichnungen abgleichen.
Ein zweiseitig wirkendes Lager besitzt zwei getrennte Kugelkränze sowie eine zentrale Wellenscheibe. Dieser Aufbau erlaubt die Aufnahme von Axialkräften aus zwei entgegengesetzten Richtungen. Dadurch führt das Bauteil die gelagerte Welle axial in beide Richtungen, während einseitige Axiallager lediglich Schubkräfte aus einer einzigen Richtung abstützen können.
Die zulässige Betriebstemperatur dieses Lagers liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Dieser Bereich wird durch die Wärmebehandlung des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie die Beständigkeit des Stahlblechkäfigs definiert. Für den tatsächlichen Einsatzbereich ist zusätzlich die Temperaturgrenze des gewählten Schmierstoffs zu beachten.
Das Lager besitzt ebene Gehäusescheiben ohne sphärische Form und wird ohne Unterlagscheiben verbaut. Aus diesem Grund können Schiefstellungen der Welle oder Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle nicht ausgeglichen werden. Die Anlageflächen müssen daher exakt rechtwinklig zur Drehachse gefertigt sein, um ungleichmäßige Lastverteilungen zu verhindern.
Der gepresste Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper gleichmäßig voneinander und führt sie präzise auf den gehärteten Laufbahnen. Dies verringert den direkten Kontakt zwischen den Kugeln und trägt zu einem ruhigen Lauf bei. Zudem zeichnet sich der Werkstoff Stahlblech durch geringes Eigengewicht sowie Formstabilität über das gesamte zulässige Temperaturintervall aus.
Die Toleranzklasse P0 (entsprechend PN oder ABEC 1) definiert die genormte Standardgenauigkeit für Maßhaltigkeit, Rundlauf und Planlauf. Lager dieser Genauigkeitsstufe eignen sich für den Großteil des klassischen Maschinenbaus, bei dem zuverlässige Laufeigenschaften gefordert sind, ohne dass Spezialpassungen von Hochgenauigkeitslagern erforderlich werden.
NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
office@nke.at, https://industry.fersa.com/de/imprint