NKE
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Das Axial-Rillenkugellager 52208 von NKE Steyr führt Wellen zweiseitig bei rein axialer Beanspruchung mit den Abmessungen 30x68x36 mm.
Das Axial-Rillenkugellager 52208 von NKE Steyr nimmt axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), eignet sich diese Ausführung für anspruchsvolle Industrieanwendungen im Maschinenbau. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den Laufbahnen. Mit einer Bohrung von 30 mm, einem Außendurchmesser von 68 mm und einer Breite von 36 mm passt das Lager in präzise konstruierte Baugruppen.
Dieses Wälzlager dient zur Aufnahme reiner Axiallasten, die abwechselnd oder kombiniert aus zwei Richtungen auf eine Welle wirken. Weil es zweiseitig wirkt, fixiert es die Welle axial nach beiden Seiten hin. Typische Einsatzbereiche finden sich in Baugruppen und Wellenlagerungen, bei denen keine nennenswerten Radialkräfte auf das Lager treffen. Für überwiegend radiale Belastungen ist die Bauart nicht ausgelegt.
Im Vergleich zu einseitigen Lagern verfügt diese Variante über eine zentrale Wellenscheibe sowie zwei Gehäusescheiben mit Wälzkörpersätzen. Da das Bauteil nicht winkeleinstellbar ist, erfordert der Einbau exakt rechtwinklige Anlageflächen an Welle und Gehäuse. Das Bauteil entspricht der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab. Der Lieferumfang umfasst das reine Axiallager ohne zusätzliche Unterlagscheiben.
Aufgenommen werden ausschließlich axiale Belastungen, wobei das Lager die Welle in beiden axialen Richtungen führt. Radiale Kräfte darf das Bauteil nicht aufnehmen, da dies zu unzulässigen Kantenpressungen und vorzeitigem Verschleiß führen kann. Für radiale Lasten empfiehlt sich die Kombination mit einem separaten Radiallager.
Die Abmessungen betragen 30 mm Bohrungsdurchmesser, 68 mm Außendurchmesser sowie eine Gesamtbreite von 36 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen eine genaue Auslegung der Anschlusskonstruktion in Industrie- und Werkstattanwendungen.
Nein, diese Ausführung ist nicht winkeleinstellbar. Das Lager reagiert empfindlich auf Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse. Achten Sie bei der Konstruktion und Montage auf planparallele sowie rechtwinklige Anlageflächen, um eine gleichmäßige Lastverteilung auf den Wälzkörpersätzen zu unterstützen.
Ausgelegt ist das Bauteil für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad. Die Maßhaltigkeit der Komponenten aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und des Stahlblechkäfigs bleibt innerhalb dieser Spanne gewahrt. Bei der Auswahl des passenden Schmierstoffs sollten Sie dessen jeweiligen Temperaturgrenzen ebenfalls berücksichtigen.
Die Einstufung in P0/PN beziehungsweise ABEC 1 kennzeichnet die normale Standard-Toleranzklasse für Industrie-Wälzlager nach internationalen Normen. Sie definiert die zulässigen Maß- und Lauftoleranzen der Scheiben und Wälzkörper und deckt den Großteil üblicher maschinenbaulicher Anforderungen vollständig ab.
In dieser Ausführung kommt ein Stahlblechkäfig zum Einsatz. Er hält die Kugeln auf definiertem Abstand zueinander und trägt zu einer gleichmäßigen Führung entlang der Laufbahnen bei. Stahlblechkäfige eignen sich für den regulären Betrieb innerhalb des spezifizierten Temperaturbereichs.
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