NKE
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Das Axial-Rillenkugellager 52205 von NKE Steyr führt Wellen axial in beide Richtungen bei kompakten Abmessungen von 20x47x28 mm.
Das Axial-Rillenkugellager 52205 ist ein zweiseitig wirkendes Wälzlager von NKE Steyr zur Aufnahme axialer Kräfte aus beiden Richtungen. Mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm sowie einer Breite von 28 mm führt dieses Wälzlager rotierende Bauteile in axialer Richtung. Die Fertigung erfolgt aus Wälzlagerstahl 100Cr6 mit einem Stahlblechkäfig. Die Ausführung wird montagefertig ohne Unterlagscheiben bereitgestellt.
Dieses zweiseitig wirkende Axial-Rillenkugellager eignet sich für Konstruktionen, bei denen wechselnde axiale Belastungen auftreten und die Welle in beide Richtungen abgestützt werden muss. Typische Einsatzbereiche liegen in Wellenlagerungen mit beidseitiger Axialbeanspruchung ohne radiale Querkräfte. Da das Lager nicht winkeleinstellbar ist, setzt der Betrieb exakt fluchtende und rechtwinklige Anlageflächen an Welle und Gehäuse voraus.
Im Unterschied zu einseitig wirkenden Ausführungen besitzt die Bauform 52205 zwei Wälzkörpersätze mit Stahlblechkäfig und nimmt Schubkräfte in beide Achsrichtungen auf. Das Bauteil entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Da keine separaten Unterlagscheiben beiliegen, sind ebene Anschlussteile vorzusehen, um eine gleichmäßige Kraftübertragung zu unterstützen.
Die Maße betragen 20 mm Bohrung, 47 mm Außendurchmesser und 28 mm Gesamtbreite. Diese Abmessungen ermöglichen die Integration in Neukonstruktionen oder den direkten Austausch bei der Instandhaltung. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung des verfügbaren axialen und radialen Einbauraums.
Ein zweiseitig wirkendes Lager nimmt Axialkräfte aus zwei entgegengesetzten Richtungen auf. Es führt die Welle axial in beide Richtungen ab und begrenzt Verschiebungen entlang der Achse. Für radiale Belastungen ist dieses Kugellager nicht geeignet, weshalb die Lagerung in der Regel mit einem separaten Radiallager kombiniert wird.
Das Lager besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der die erforderliche Härte und Formstabilität bietet. Die Wälzkörper laufen in einem geführten Stahlblechkäfig, der die Kugeln gleichmäßig auf Abstand hält. Diese Werkstoffpaarung ist auf den regulären industriellen Betrieb ausgelegt.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -30 bis +150 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl als auch der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Bereich ihre Festigkeit und Maßhaltigkeit. Bei der Festlegung der Einsatzgrenzen sollten Sie zudem die thermische Beständigkeit des genutzten Schmierstoffs berücksichtigen.
Das Produkt ist in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz genügt den üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinen- und Vorrichtungsbau hinsichtlich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Sie erleichtert die standardisierte Fertigung passender Wellen- und Gehäusesitze.
Nein, dieses Lager ist nicht winkeleinstellbar. Es reagiert empfindlich auf Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse. Eine ungenaue Ausrichtung führt zu ungleichmäßiger Belastung der Kugeln und beeinträchtigt den Lauf. Sorgen Sie bei der Montage deshalb für ebene und exakt rechtwinklig zur Drehachse bearbeitete Anlageflächen.
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