NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 16,08 € | 305,43 € |
| 5 | 32,15 € | 289,36 € |
Das Axial-Rillenkugellager 51322 nimmt einseitige Axialkräfte auf und bietet mit 110x190x63 mm verlässliche Führung bei moderaten Drehzahlen.
Das einseitig wirkende Axial-Rillenkugellager 51322 von NKE Steyr dient der Aufnahme reiner Axiallasten in einer Richtung. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit den Abmessungen 110 mm Bohrung, 190 mm Außendurchmesser und 63 mm Bauhöhe führt die Konstruktion Maschinenteile präzise axial. Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den Laufbahnen. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad erfüllt dieses Wälzlager gängige thermische Industrieanforderungen im Maschinenbau.
Dieses Axiallager ist für Wellenanordnungen ausgelegt, bei denen hohe einseitige Axialkräfte ohne radiale Lastkomponenten wirken. Die Bauform stellt axiale Gegenkraft bereit und begrenzt die axiale Verschiebung der Welle in eine Richtung. Treten im System Radialkräfte auf, müssen diese zwingend durch separate Radiallager abgestützt werden, um vorzeitige Schäden an den Laufbahnen der Scheiben zu vermeiden.
Bei der Auslegung der Lagerstelle sind ebene und rechtwinklig zur Achse stehende Anschlussflächen entscheidend, denn das Modell 51322 ist nicht winkeleinstellbar. Zudem umfasst der Artikelumfang lediglich das Axial-Rillenkugellager ohne Unterlagscheibe. Gefertigt nach Normaltoleranz (Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1), erfordert die Montage eine sorgfältige Ausrichtung von Wellenscheibe und Gehäusescheibe. Die Wellenscheibe besitzt eine geschliffene Bohrung für den festen Sitz auf der Welle, während die Gehäusescheibe ein entsprechendes Spiel zur Welle aufweist.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 110 mm an der Wellenscheibe, einen Außendurchmesser von 190 mm an der Gehäusescheibe und eine Gesamtbreite von 63 mm auf. Diese Maße bestimmen den Bauraumbedarf in axialer Richtung und ermöglichen die passende Integration in bestehende Konstruktionen des Maschinen- und Anlagenbaus.
Nein, diese Bauart dient ausschließlich der Aufnahme von Axialkräften in einer Wirkrichtung. Wirken im Betrieb zusätzliche Radialbelastungen auf die Welle ein, müssen Konstrukteure zwingend ein separates Radiallager, etwa ein Rillenkugellager oder Zylinderrollenlager, neben dem Axiallager anordnen. Eine radiale Belastung der Gehäusescheibe würde zu ungleichmäßigem Verschleiß und vorzeitigem Ausfall führen.
In diesem Axiallager führt ein robuster Stahlblechkäfig die Wälzkörper sicher auf Abstand. Der Käfig hält die Kugeln gleichmäßig verteilt in der Laufbahn, was für eine ausgewogene Lastverteilung sorgt. Durch die Ausführung aus Stahlblech widersteht die Baugruppe Schmierstoffen und mechanischen Belastungen zuverlässig über den gesamten vorgesehenen Temperaturbereich.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig besitzen bei diesen Temperaturen die erforderliche Maßstabilität. Für den störungsfreien Lauf im Betrieb muss der gewählte Schmierstoff, ob Schmierfett oder Schmieröl, auf die konkrete Einsatztemperatur der Anwendung abgestimmt sein.
Nein, diese Variante ist nicht winkeleinstellbar und verfügt über eine ebene Gehäusescheibe ohne Unterlagscheibe. Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen der Welle kann das Lager nicht kompensieren. Daher müssen die Anlageflächen im Gehäuse und an der Welle exakt planparallel und im rechten Winkel zur Drehachse gefertigt sein, um Kantenspannungen zu verhindern.
Das Produkt entspricht der genormten Normaltoleranz mit der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Für Konstruktion und Werkstatt bedeutet dies klar spezifizierte Maß- und Lauftoleranzen bei Bohrung, Außendurchmesser sowie Gesamthöhe, was eine reproduzierbare Passungsauslegung an Welle und Gehäuse sicherstellt.
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