NKE
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Das Axial-Rillenkugellager 53230 -MP von NKE Steyr nimmt einseitig axiale Belastungen auf und bietet abgestimmte Anschlussmaße von 150x215x53,3 mm.
Das Axial-Rillenkugellager 53230 -MP von NKE Steyr dient zur Aufnahme einseitig gerichteter Axialkräfte im industriellen Maschinenbau. Mit einem Innendurchmesser von 150 mm, einem Außendurchmesser von 215 mm sowie einer Bauhöhe von 53,3 mm führt dieses Wälzlager Wellen stabil in axialer Richtung. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), eignet sich die Komponente für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad. Konstrukteure und Instandhalter erhalten ein formstabiles Axiallager für anspruchsvolle Einsatzbedingungen.
Dieses Wälzlager eignet sich für Konstruktionen, bei denen hohe axiale Kräfte parallel zur Drehachse abgestützt werden müssen. Die Bauform nimmt Axiallasten aus einer Wirkrichtung auf, während Radialkräfte über separate Radiallager abgefangen werden. Typische Einsatzbereiche umfassen Wellenlagerungen mit reiner Axialkraftbeanspruchung im Maschinen- und Anlagenbau. Durch die Fertigung aus 100Cr6-Wälzlagerstahl behalten die Laufrillen und Wälzkörper auch unter kontinuierlicher axialer Druckspannung ihre Formtreue.
Die Einstufung in Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN oder ABEC 1) definiert die standardisierte Maß- und Laufgenauigkeit der Lagerscheiben. Für den industriellen Einsatz bietet diese Normaltoleranz eine verlässliche Passgenauigkeit auf der Welle und im umgebenden Gehäuse. Prüfen Sie bei der Montage den rechtwinkligen Sitz der Anschlussflächen, da Axial-Rillenkugellager empfindlich auf Fluchtungsfehler reagieren. Der offene Aufbau erfordert eine bedarfsgerechte Schmierung, abgestimmt auf den Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad.
Das Lager besitzt eine Bohrung von 150 mm, einen Außendurchmesser von 215 mm und eine Gesamtbreite von 53,3 mm. Diese Abmessungen bestimmen den erforderlichen Bauraum auf der Welle sowie im Lagergehäuse. Bei der Konstruktion sind diese Nennmaße maßgeblich für die korrekte Auslegung der anliegenden Gehäuseteile und Wellenschultern.
Die Bauart nimmt ausschließlich axiale Belastungen auf, die parallel zur Wellenachse aus einer Richtung wirken. Radialkräfte kann dieses Lager bauartbedingt nicht übertragen. In Anwendungen mit kombinierten Beanspruchungen kombinieren Konstrukteure das Axiallager daher meist mit einem separaten Radiallager, um Radialkräfte gezielt abzufangen und das System stabil zu führen.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Dieser Bereich resultiert aus dem formstabilen Wälzlagerstahl 100Cr6. Für den laufenden Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, dessen Spezifikation diesen thermischen Bedingungen entspricht und den Schmierfilm über den gesamten Betriebszeitraum aufrechterhält.
P0 bezeichnet die genormte Standardtoleranz für Maß- und Rundlaufgenauigkeit bei Wälzlagern, vergleichbar mit der Kennzeichnung PN oder ABEC 1. Sie deckt die Anforderungen der meisten industriellen Maschinen ab. Für spezielle Präzisionsanwendungen existieren feinere Klassen, während P0 im normalen Maschinenbau als Standardausführung gilt.
Axial-Rillenkugellager reagieren empfindlich auf Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse. Die Auflageflächen müssen rechtwinklig zur Drehachse gefertigt sein, um punktuelle Überlastungen der Wälzkörper zu vermeiden. Zudem empfiehlt sich eine ausreichende axiale Mindestbelastung im laufenden Betrieb, damit die Kugeln ohne Schlupf in den Laufrillen geführt werden.
Da das Lager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, erfolgt die Schmierung über das umgebende Gehäusesystem mit Schmierfett oder Schmieröl. Schmierstoff und externe Gehäusedichtungen schützen die Laufbahnen vor Schmutzeintrag und Feuchtigkeit. Die Nachschmierfristen richten sich nach Betriebstemperatur, Drehzahl und Umgebungsbedingungen der Maschine.
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