NSK
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Das zweiseitig wirkende Axial-Rillenkugellager 52204 von NSK führt Wellen axial in beide Richtungen bei kompakten Abmessungen von 15x40x26 mm.
Das Axial-Rillenkugellager 52204 stützt als zweiseitig wirkendes Wälzlager Wellen in beiden axialen Richtungen ab. Mit einer Bohrung von 15 mm, einem Außendurchmesser von 40 mm und einer Breite von 26 mm passt diese Ausführung von NSK in kompakte Gehäusekonstruktionen. Der Werkstoff 100Cr6 verleiht den Bauteilen eine hohe Formstabilität. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad. Radiale Kräfte nimmt dieser Lagertyp konstruktionsbedingt nicht auf.
Das Wälzlager ist für Anwendungen konzipiert, bei denen reine Axialkräfte wechselseitig aus beiden Richtungen aufgenommen werden müssen. Für kombinierte Beanspruchungen mit zusätzlichen Querkräften wird die Lagerstelle mit separaten Radiallagern kombiniert. Bei der Konstruktion ist zu berücksichtigen: Die Ausführung ist nicht winkeleinstellbar. Die Anlageflächen an Welle und Gehäuse müssen rechtwinklig zur Drehachse ausgerichtet sein, um Kantenpressungen an den Laufbahnen zu vermeiden.
Die zweiseitige Wirkrichtung ermöglicht eine beidseitige axiale Fixierung der Welle, ohne dass zwei getrennte Axiallager montiert werden müssen. Der Lieferumfang umfasst das reine Axial-Rillenkugellager ohne Unterlagscheiben. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) für normale Laufgenauigkeit im Maschinenbau. Da Ausgleichsbewegungen bauartbedingt entfallen, erfordert die Lagerung ebene Anschlussflächen. Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Kugeln bei der Führung in ihrer vorgegebenen Position.
Das Wälzlager weist eine Bohrung von 15 mm auf. Der Außendurchmesser beträgt 40 mm und die Gesamtbreite liegt bei 26 mm. Mit diesen genormten Maßen eignet sich das Lager für kompakte Wellenführungen, bei denen axiale Kräfte in beiden Richtungen aufgenommen werden sollen.
Eine zweiseitige Wirkrichtung besagt, dass das Lager axiale Führungskräfte aus zwei entgegengesetzten Richtungen abstützen kann. Die Konstruktion besteht aus einer mittleren Wellenscheibe sowie zwei Gehäusescheiben und zwei Kugelkränzen. Dadurch fixiert das Lager eine rotierende Welle in beiden axialen Richtungen fest im Gehäuse.
Diese Kennzeichnung beschreibt die Standardgenauigkeit für Maßhaltigkeit und Rundlauf im industriellen Maschinenbau. P0 oder PN entspricht der normalen Genauigkeitsklasse, die im angloamerikanischen Raum auch als ABEC 1 bezeichnet wird. Sie genügt den Anforderungen der meisten standardisierten Antriebe und Industriegetriebe ohne spezielle Feinstpräzisionsanforderungen.
Der zulässige Einsatzbereich erstreckt sich von -30 bis +150 Grad. Die Temperaturgrenzen werden durch den Wälzlagerstahl 100Cr6 und den Stahlblechkäfig bestimmt. Für den störungsfreien Betrieb bei höheren oder sehr niedrigen Temperaturen ist die Auswahl eines Schmierstoffs entscheidend, dessen Viskosität zu den jeweiligen Betriebstemperaturen passt.
Diese Bauform ist nicht winkeleinstellbar. Das Lager reagiert empfindlich auf Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse. Eine Schrägstellung führt zu ungleichmäßiger Lastverteilung und erhöhtem Verschleiß. Für den störungsfreien Betrieb müssen die Anschlussflächen an Gehäuse und Welle absolut plan sowie rechtwinklig zur Wellenachse gefertigt sein.
Der Artikelumfang umfasst ausschließlich das reine Axial-Rillenkugellager ohne Unterlagscheiben. Wenn Konstruktionen sphärische Ausgleichsscheiben für Fluchtungsfehler benötigen, sind diese nicht Teil dieser Ausführung. Sie montieren das Wälzlager direkt auf ebenen, steifen Planflächen der umgebenden Maschinenbauteile.
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