NKE
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Axial-Rillenkugellager 51218 von NKE Steyr mit 90 mm Bohrung: Einseitig wirkendes Wälzlager für reine Axiallasten und Betriebstemperaturen von -30 bis +150 °C.
Das Axial-Rillenkugellager 51218 stützt Wellen bei einseitiger Axialbelastung ab. Mit den Hauptabmessungen 90 mm Bohrung, 135 mm Außendurchmesser und 35 mm Breite nimmt diese Ausführung von NKE Steyr axiale Druckkräfte in einer Richtung auf. Das Wälzlager besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und führt die Wälzkörper in einem Stahlblechkäfig. Da die Bauform axial zerlegbar ist, montieren Sie Wellenscheibe, Gehäusescheibe und den Kugelkranz nacheinander auf der Welle und im Lagergehäuse.
Das Axial-Rillenkugellager 51218 eignet sich vor allem für Baugruppen, die reine Axialkräfte in einer Richtung aufnehmen müssen. Da das Lager nicht winkeleinstellbar ist, erfordert die Konstruktion ebene Anlageflächen sowie eine genaue Fluchtung der Anschlusskonstruktion. Typische Einsatzfelder liegen im allgemeinen Maschinenbau, beispielsweise in vertikalen Wellenlagerungen mit reiner Axialbeanspruchung. Radiale Belastungen darf diese Bauart nicht aufnehmen; dafür ist eine zusätzliche radiale Lagerung einzuplanen. Das Lager ist für den Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt.
Bei der Montage des Axial-Rillenkugellagers 51218 ohne Unterlagscheibe kommt es auf die korrekte Zuordnung der Scheiben an. Die Wellenscheibe mit engerer Bohrung sitzt fest auf der 90-mm-Welle, während die Gehäusescheibe mit größerem Innendurchmesser im Gehäuse geführt wird. Die offene Ausführung bedingt, dass Schmierstoffe über das umgebende Gehäuse zugeführt werden. Eine externe Abdichtung hält Schmutzpartikel fern und schützt den 100Cr6-Wälzlagerstahl auch bei thermischen Beanspruchungen bis 150 Grad.
Die Abmessungen betragen 90 mm Bohrungsdurchmesser, 135 mm Außendurchmesser und 35 mm Breite. Diese Maße erlauben einen maßgenauen Austausch in bestehenden Baugruppen des allgemeinen Maschinenbaus.
Als einseitig wirkende Bauform nimmt das Lager ausschließlich axiale Kräfte aus einer definierten Wirkrichtung auf. Radiale Belastungen kann es konstruktionsbedingt nicht tragen. Für eine stabile Wellenführung müssen kombinierte Lagerungen stets mit separaten Radiallagern kombiniert werden, um Querkräfte von den Laufbahnen fernzuhalten.
Der Stahlblechkäfig trennt die einzelnen Wälzkörper gleichmäßig voneinander und führt sie auf der kreisförmigen Laufbahn. Durch sein geringes Eigengewicht verursacht er minimale Reibung und lässt ausreichend Freiraum für die Schmierstoffverteilung. Zudem zeigt er sich beständig im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad.
Nein, das Lager ist nicht winkeleinstellbar und wird ohne Unterlagscheibe geliefert. Sowohl die Wellen- als auch die Gehäusescheibe besitzen ebene Anlageflächen. Um Kantenpressung und vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden, müssen die Auflageflächen im Gehäuse und auf der Welle exakt rechtwinklig zur Drehachse gefertigt sein.
Zulässig sind Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad für die Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Ausschlaggebend für die Grenze im Dauereinsatz ist neben dem Stahlblechkäfig vor allem das verwendete Schmiermittel. Das gewählte Schmierfett oder Schmieröl sollte diesem Temperaturbereich entsprechen.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Diese Normaltoleranz erfüllt die Standardanforderungen im allgemeinen Maschinenbau hinsichtlich Maßhaltigkeit sowie Planlaufgenauigkeit und eignet sich für übliche Passungen auf Wellen und in Gehäusebohrungen.
NKE AUSTRIA GmbH
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