NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 2,62 € | 49,69 € |
| 30 | 5,24 € | 47,07 € |
Das Axial-Rillenkugellager 51312 nimmt einseitige Axialkräfte auf und führt Wellen mit 60 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser und 35 mm Bauhöhe.
Das Axial-Rillenkugellager 51312 von NKE Steyr ist für die gezielte Aufnahme hoher Axialbelastungen aus einer Richtung konstruiert. Reine Axial-Rillenkugellager dieser Bauart dürfen nicht radial belastet werden, da sie die auftretenden Kräfte entlang der Wellenachse übertragen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, bietet die Ausführung Maßstabilität für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad. Sie montieren die Komponenten einzeln, was Einbau und Wartung an Wellen und Gehäusesitzen vereinfacht.
Dieses Wälzlager eignet sich zur axialen Festlegung von Wellen, bei denen hohe Längskräfte in eine Richtung wirken. Typische Anwendungsfälle finden sich in mechanischen Baugruppen und Industriegetrieben, bei denen reine Schubkräfte auftreten.
Da diese Baureihe nicht winkeleinstellbar ist, setzt sie eine genaue Ausrichtung der Anschlussteile voraus. Die Anlageflächen an Welle und Gehäuse müssen exakt rechtwinklig zur Lagerachse stehen. Fluchtungsfehler oder Verkippungen führen sonst zu Kantenläufern und ungleichmäßiger Belastung der Kugeln im Stahlblechkäfig.
Die einseitig wirkende Bauform stützt Wellen ausschließlich nach einer Seite hin ab. Treten während des Betriebs wechselnde axiale Lastrichtungen auf, benötigen Sie eine zweiseitig wirkende Ausführung oder ein zweites gegengestelltes Lager.
Dieses Modell entspricht der normalen Toleranzklasse P0 (PN) beziehungsweise ABEC 1 und ist für Konstruktionen ohne separate Unterlagscheibe vorgesehen. Achten Sie bei der Konstruktion auf eine ausreichend steife Gehäuseauflage. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig zwischen den ebenen Scheiben und erlaubt den Einsatz bis 150 Grad.
Die Maße betragen 60 mm Innendurchmesser, 110 mm Außendurchmesser sowie 35 mm Bauhöhe. Diese Werte sind standardisiert und ermöglichen den direkten Austausch in bestehenden Baugruppen. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellenabsatz sowie die Gehäusebohrung auf passgenauen Sitz.
Reine Axial-Rillenkugellager dürfen keinerlei Radiallasten aufnehmen. Die Laufrillen und Wälzkörper sind ausschließlich darauf ausgelegt, Kräfte entlang der Drehachse abzustützen. Treten im Betrieb kombinierte Axial- und Radialkräfte auf, müssen Sie das Axiallager mit einem separaten Radiallager kombinieren oder auf Schrägkugellager beziehungsweise Kegelrollenlager zurückgreifen.
Diese Bauweise nimmt axiale Kräfte ausschließlich aus einer Richtung auf. Das Lager stützt die Welle gegen axialen Schub aus dieser spezifischen Richtung ab. In Gegenrichtung bietet das Lager keinen Halt. Wirkt die Belastung wechselseitig, ist eine zweiseitig wirkende Lagereinheit erforderlich.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Die Maßhaltigkeit der Scheiben aus Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie des Stahlblechkäfigs bleibt innerhalb dieser Spanne erhalten. Stimmen Sie das gewählte Schmiermittel, ob Schmierfett oder Schmieröl, auf die tatsächlich im Dauerbetrieb erreichten Temperaturen ab.
Nein, dieses Lager ist nicht winkeleinstellbar. Das Bauteil besitzt ebene Gehäusescheiben und erfordert absolut plane, rechtwinklige Anlageflächen an Welle und Gehäuse. Winkelfehler oder Durchbiegungen der Welle lassen sich nicht kompensieren und führen zu punktuellen Überlastungen der Wälzkörper sowie erhöhtem Verschleiß.
Die Fertigung erfolgt in der Standard-Toleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet). Diese Klasse deckt die üblichen Genauigkeitsanforderungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau ab. Sie eignet sich für standardisierte Fertigungstoleranzen der umgebenden Wellen- und Gehäusesitze.
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