NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 10,52 € | 199,88 € |
| 20 | 21,04 € | 189,36 € |
Das Axial-Rillenkugellager 53218 U von NSK stützt einseitig wirkende Axiallasten ab und gleicht dank beiliegender Unterlagscheibe fertigungsbedingte Winkelfehler an Wellenaufnahmen aus.
Das Axial-Rillenkugellager 53218 U ist eine zerlegbare Lagereinheit für Anwendungen mit reiner Axialbelastung. Das Bauteil verfügt über eine Bohrung von 90 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Bauhöhe von 42 mm. Die Fertigung aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 unterstützt eine passgenaue Montage. Die Ausführung eignet sich für Wellenführungen mit axialer Schubrichtung, sofern die Gehäusekonstruktion auftretende Radialkräfte von der Lagerstelle fernhält.
Dieses Axiallager nimmt hohe Druckkräfte parallel zur Rotationsachse in einer Richtung auf. Typische Einsatzfelder finden sich in vertikal angeordneten Wellensträngen und Vorrichtungen mit einseitigen Schubkräften. Das Lager eignet sich nicht zur Aufnahme von Radialkräften, da die Geometrie der Laufbahnen ausschließlich für Axialschub konstruiert ist. Zur Aufnahme von Querkräften kombinieren Konstrukteure dieses Bauteil stets mit separaten Radiallagern auf derselben Welle.
Die sphärische Unterlagscheibe ermöglicht eine Winkeleinstellbarkeit des Lagers gegenüber dem Gehäuse. Sollten die Auflageflächen im Lagersitz fertigungsbedingt leicht schief stehen oder elastische Verformungen auftreten, richtet sich die Gehäusescheibe in der hohlkugeligen Unterlagscheibe selbstständig aus. Dadurch verteilen sich die Kontaktkräfte gleichmäßig über den Wälzkörpersatz. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig im Teilkreis und widersteht Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad.
Mit einer Bohrung von 90 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Gesamthöhe von 42 mm entspricht das Lager standardisierten Industrieabmessungen. Die Unterlagscheibe ist in diesem Höhenmaß bereits enthalten, wodurch sich der benötigte Bauraum im Gehäuse präzise einplanen lässt.
Einseitig wirkend kennzeichnet die Fähigkeit der Laufrillen, axiale Führungskräfte lediglich aus einer festgelegten axialen Richtung aufzunehmen. Die Wellenscheibe stützt die Welle einseitig gegen das Gehäuse ab. Treten während des Betriebs wechselnde axiale Kraftrichtungen auf, ist ein zusätzliches Axiallager für die Gegenseite erforderlich.
Die Gehäusescheibe verfügt über eine kugelig geschliffene Auflagefläche, die in der entsprechend hohlkugeligen Unterlagscheibe liegt. Weicht die Gehäusebohrung vom rechten Winkel zur Welle ab, gleitet die Scheibe im Radius der Unterlage. Diese Einstellbewegung beugt Kantenpressungen vor und verhindert punktuelle Überlastungen der Wälzkörper.
Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und formstabilem Stahlblechkäfig ist für Temperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Bauteile ihre Maßstabilität. Für den dauerhaften Betrieb muss das gewählte Schmiermittel für dieselben thermischen Grenzwerte freigegeben sein.
Laufbahnen und Wälzkörper sind senkrecht zur Wellenachse konstruiert. Radiale Kräfte würden die Kugeln an die Kanten der Laufrillen drängen und ein axiales Abheben der Lagerscheiben provozieren. Treten Radiallasten auf der Welle auf, müssen zusätzliche Radiallager diese Querkräfte aufnehmen.
P0/PN bezeichnet die Standardtoleranz für Maß- und Laufgenauigkeit nach gängigen Wälzlagernormen, im angloamerikanischen Raum als ABEC 1 definiert. Diese Toleranzklasse deckt die üblichen Genauigkeitsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab und erlaubt verlässliche Passungspaarungen auf Wellensitzen und in Gehäuseaufnahmen.
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