FAG
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Das zweiseitig wirkende Axial-Rillenkugellager 52311 von FAG nimmt mit den Abmessungen 45x105x64 mm axiale Belastungen in beiden Richtungen auf.
Das Axial-Rillenkugellager 52311 ist ein zweiseitig wirkendes Wälzlager zur beidseitigen Führung von Wellen. Mit 45 mm Bohrung, 105 mm Außendurchmesser und 64 mm Breite eignet sich das Lager für Baugruppen im allgemeinen Maschinenbau. Die Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit stabilem Stahlblechkäfig ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Axiallager dieser Bauform kommen zum Einsatz, wenn reine Axialkräfte wechselnd aus zwei Richtungen auftreten. Das Bauteil führt die Welle axial nach beiden Seiten, darf jedoch nicht zur Aufnahme von Radialkräften verwendet werden. Typische Einsatzfelder finden sich in Wellenlagerungen mit axialer Wechsellast. Da das Lager nicht winkeleinstellbar ist und keine Unterlagscheiben umfasst, müssen die Anschlussflächen am Gehäuse und an der Welle exakt rechtwinklig zur Drehachse ausgerichtet sein.
Der Aufbau besteht aus einer Wellenscheibe, zwei Gehäusescheiben sowie zwei Kugelkränzen, die durch einen formstabilen Stahlblechkäfig geführt werden. Diese Konstruktion führt die Wälzkörper zuverlässig auf Abstand und eignet sich für Betriebstemperaturen bis +150 Grad. Weil starre Axiallager keine Fluchtungsfehler ausgleichen, ist auf eine steife Lagerungsumgebung zu achten. Für Instandhaltung und Konstruktion bietet die Ausführung in Normaltoleranz (P0/PN bzw. ABEC 1) eine unkomplizierte Integration in genormte Industrieanwendungen.
Ein zweiseitig wirkendes Axial-Rillenkugellager wie das Modell 52311 nimmt Axialkräfte aus beiden Richtungen auf und führt die Welle entsprechend zweiseitig. Einseitig wirkende Lager übertragen Axialbelastungen dagegen nur in einer Richtung. Beide Varianten sind ausschließlich für rein axiale Lasten ausgelegt und dürfen radial nicht belastet werden.
Das Lager hat eine Bohrung von 45 mm, einen Außendurchmesser von 105 mm sowie eine Gesamtbreite von 64 mm. Diese Maße beziehen sich auf die komplette Einheit aus Wellenscheibe, zwei Gehäusescheiben und den beiden Kugelkränzen. Prüfen Sie vor dem Einbau den vorhandenen axialen Bauraum in Ihrer Gehäusekonstruktion.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und der geführte Stahlblechkäfig behalten innerhalb dieser Spanne ihre Maßstabilität. Für die tatsächliche Einsatzgrenze im laufenden Betrieb müssen Sie zusätzlich die thermische Beständigkeit des eingesetzten Schmierstoffs berücksichtigen.
Nein, diese Ausführung ist nicht winkeleinstellbar. Sie verfügt über ebene Gehäusescheiben ohne Unterlagscheiben und reagiert empfindlich auf Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse. Eine exakt rechtwinklige Bearbeitung der Anschlussteile ist erforderlich, um Kantenläufer und ungleichmäßige Belastungen der Kugeln zu vermeiden.
Die Einstufung nach P0 bzw. PN (Normaltoleranz) und ABEC 1 bezeichnet den gebräuchlichen Standard für Maß- und Laufgenauigkeit. Lager dieser Klasse weisen genormte Toleranzen auf und fügen sich in reguläre Passungen des Maschinenbaus ein. Für industrielle Standardanwendungen ohne gesteigerte Genauigkeitsanforderungen ist diese Klasse die übliche Wahl.
Lagerscheiben und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser Werkstoff bietet eine hohe Ermüdungsfestigkeit unter zyklischer Druckbelastung. Als Käfigmaterial kommt Stahlblech zum Einsatz, das die Kugeln mechanisch auf Abstand hält und innerhalb des Freigabebereichs bis +150 Grad thermisch stabil bleibt.
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