FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Axial-Rillenkugellager 51236 -MP von FAG nimmt mit den Maßen 180x250x56 mm und Messing-Massivkäfig hohe einseitige Axialkräfte im Maschinenbau auf.
Das Axial-Rillenkugellager 51236 -MP ist ein zerlegbares Wälzlager für die Aufnahme reiner Axialkräfte in einer Richtung. Bei diesem Modell von FAG Wälzlager sorgt der formstabile Messing-Massivkäfig für eine kontrollierte Führung der Wälzkörper bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in der Toleranzklasse Normal (P0/PN bzw. ABEC 1), stützt die Baugruppe Wellen mit 180 mm Bohrung gegen axiale Verschiebungen ab. Die Ausführung eignet sich für thermische Bedingungen zwischen -30 und +150 Grad Celsius.
Das Wälzlager kommt zum Einsatz, wenn Wellenkonstruktionen einseitig auftretende Längskräfte ohne radiale Querkräfte aufnehmen müssen. Da die Bauart rein axial wirkt, darf keine Radiallast auf das Lager einwirken. Typische Einsatzfelder finden sich in vertikalen Wellenlagerungen oder axialen Getriebeabstützungen im Maschinenbau. Durch die offene Bauform lässt sich das Wälzlager getrennt montieren: Wellenscheibe, Gehäusescheibe und der kugelgeführte Messingkäfig lassen sich nacheinander auf die Welle und in das Gehäuse einpassen.
Das Nachsetzzeichen MP kennzeichnet einen Massivkäfig aus Messing, der gegenüber einfachen Blechkäfigen eine hohe mechanische Festigkeit bietet. Dieser Käfig führt die Kugeln auch bei stoßartigen Lastwechseln, Vibrationen oder höheren Beschleunigungen spurtreu. Da Messing gute Notlaufeigenschaften aufweist und gegenüber Schmierstoffzusätzen chemisch beständig bleibt, empfiehlt sich dieser Käfig besonders bei erschwerten Betriebsverhältnissen. Beachten Sie bei der Konstruktion, dass das Lager nicht winkeleinstellbar ist; Planlaufabweichungen müssen daher über exakt gefertigte Anlageflächen vermieden werden.
Dieses Axiallager besitzt einen Innendurchmesser (Bohrung) von 180 mm, einen Außendurchmesser von 250 mm sowie eine Bauhöhe bzw. Gesamtbreite von 56 mm. Die Abmessungen definieren die Wellen- und Gehäuseanschlüsse. Aufgrund der genormten Hauptabmessungen lässt sich das Lager in bestehende Konstruktionen integrieren, sofern die Anschlussflächen rechtwinklig zur Drehachse verlaufen.
Die Bauform ist als einseitig wirkendes Axiallager konstruiert und nimmt ausschließlich axiale Kräfte aus einer definierten Richtung auf. Radiale Belastungen darf das Lager nicht aufnehmen, da dies zu ungleichmäßigem Lauf und vorzeitigem Verschleiß führt. Für kombinierte Belastungen ist das Lager stets mit einem separaten Radiallager zu kombinieren, das die Führung der Welle übernimmt.
Das Kürzel MP steht bei FAG für einen Massivkäfig aus Messing. Ein solcher Käfig zeichnet sich durch hohe Festigkeit, Formstabilität und gute Dämpfungseigenschaften aus. Er empfiehlt sich für Anwendungen mit stärkeren Schwingungen, hohen Beschleunigungen oder anspruchsvollen Umgebungsbedingungen, bei denen Standard-Blechkäfige an ihre mechanischen Grenzen stoßen können.
Das Axial-Rillenkugellager ist für einen Temperatureinsatz von -30 bis +150 Grad Celsius freigegeben. Ausschlaggebend für die tatsächliche Einsatzgrenze im Betrieb ist neben der Maßhaltigkeit des 100Cr6-Stahls und des Messingkäfigs vor allem der gewählte Schmierstoff. Verwenden Sie Schmierfette oder Schmieröle, deren thermische Beständigkeit diesen Bereich vollständig abdeckt.
Nein, diese Ausführung ist nicht winkeleinstellbar und wird ohne sphärische Unterlagscheibe geliefert. Das Lager reagiert empfindlich auf Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse. Um Kantenläufer und ungleichmäßige Belastungen der Kugelreihen zu verhindern, müssen die Anlageflächen an der Welle sowie im Lagergehäuse streng rechtwinklig zur Lagerachse gefertigt sein.
Das Lager entspricht der Normaltoleranz P0 bzw. PN sowie ABEC 1. Diese Standardgenauigkeit deckt die Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau sowie in Industriegetrieben ab. Sie trägt zu einer definierten Passgenauigkeit bei standardisierten Wellen- und Gehäusetoleranzen nach Herstellervorgabe bei.
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