SKF
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| 35 | 3,74 € | 33,61 € |
Das Axial-Rillenkugellager 51307 von SKF nimmt einseitige Axialkräfte bei Abmessungen von 35x68x24 mm auf.
Das Axial-Rillenkugellager 51307 ist ein trennbares Wälzlager zur Aufnahme rein axialer Belastungen aus einer Richtung. Die Baugruppe besteht aus einer Wellenscheibe, einer Gehäusescheibe sowie einem geführten Kugelsatz mit integriertem Stahlblechkäfig. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), bietet diese Ausführung Formstabilität in einem Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad. Durch den zerlegbaren Aufbau können die einzelnen Komponenten bei der Montage sowie bei Wartungsarbeiten separat gehandhabt und nacheinander verbaut werden.
Maschinenanordnungen mit einseitiger Schubbelastung entlang der Achse bilden den primären Anwendungsbereich für diese Bauart. Da das Bauteil als einseitig wirkende Ausführung konstruiert ist, nimmt es Axialkräfte ausschließlich aus einer definierten Richtung auf. Radiale Belastungen darf das Lager nicht führen und müssen durch zusätzliche Lagerungen abgefangen werden. Typische Einsatzbereiche umfassen vertikale oder horizontale Wellenführungen, bei denen reine Axialkräfte ohne störende Querkräfte auf die Wellenscheibe einwirken.
Die ebene Gehäusescheibe dieser Ausführung ist nicht winkeleinstellbar. Für einen störungsfreien Lauf müssen sämtliche Anlageflächen an Gehäuse und Welle exakt plan sowie rechtwinklig zur Drehachse ausgerichtet sein. Schiefstellungen führen dazu, dass die Wälzkörper punktuell ungleichmäßig belastet werden. Dieses Modell ist ohne Unterlagscheibe ausgeführt und entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Bei der Schmierstoffauswahl sollte stets der definierte Temperaturbereich berücksichtigt werden.
Die Bohrung der Wellenscheibe beträgt 35 mm, der Außendurchmesser der Gehäusescheibe liegt bei 68 mm und die gesamte Bauhöhe misst 24 mm. Die Maße definieren den erforderlichen Bauraum für die Aufnahme der einseitig wirkenden Axialkräfte.
Nein, dieses Wälzlager ist ausschließlich für Axialkräfte aus einer Richtung ausgelegt. Treten im Betrieb radiale Querkräfte auf, müssen separate Radiallager auf der Welle angeordnet werden, um das Axiallager vollständig von Radialbelastungen freizuhalten.
Das Bauteil ist mit einem Stahlblechkäfig ausgestattet. Dieser führt die Kugeln gleichmäßig auf der Laufbahn, trennt die Wälzkörper voneinander und unterstützt eine stabile Führung innerhalb des zulässigen Betriebstemperaturbereichs.
Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Neben der Maßstabilität des Stahls bestimmt vor allem das gewählte Schmiermittel die tatsächlich nutzbare Einsatztemperatur in der Praxis.
Nein, die Gehäusescheibe verfügt über eine ebene Auflagefläche und ist daher nicht winkeleinstellbar. Fluchtungsfehler oder schief stehende Anlageflächen lassen sich mit dieser Bauform nicht kompensieren und führen zu Kantenläufern sowie vorzeitigem Verschleiß.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN, die dem internationalen Standard ABEC 1 gleichkommt. Diese Normaltoleranz erfüllt die üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau hinsichtlich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit der Lagerscheiben.
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