NKE
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Das Axial-Rillenkugellager 51238 von NKE Steyr nimmt bei Abmessungen von 190x270x62 mm hohe axiale Belastungen in einer Richtung auf.
Das Axial-Rillenkugellager 51238 von NKE Steyr dient der präzisen Führung von Wellen, an denen einseitig gerichtete Axialkräfte anfallen. Mit einem Innendurchmesser von 190 mm, einem Außendurchmesser von 270 mm sowie einer Bauhöhe von 62 mm kommt diese Ausführung im schweren Maschinen- und Anlagenbau zum Einsatz. Die Fertigung aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) verleiht den Laufbahnen eine hohe Maßstabilität. Das Lager deckt einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ab.
Dieses Wälzlager nimmt rein axiale Kräfte in einer Richtung auf und führt Bauteile präzise entlang der Achse. Radiale Belastungen darf die Konstruktion hingegen nicht aufnehmen, weshalb Planer Axial-Rillenkugellager üblicherweise mit separaten Radiallagern kombinieren. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Lagerungen, bei denen hohe Längskräfte auf vertikalen oder horizontalen Achsen abgefangen werden müssen. Die ebene Gehäusescheibe verlangt dabei eine rechtwinklig ausgerichtete Anschlusskonstruktion.
Das Lager ist in der Normaltoleranz P0/PN (entsprechend ABEC 1) ausgeführt. Diese Standard-Genauigkeitsklasse reicht für die allermeisten industriellen Anwendungen völlig aus und erlaubt eine wirtschaftliche Fertigung der Anschlussbauteile. Bei der Montage ist die exakte Zuordnung von Wellen- und Gehäusescheibe entscheidend: Die Wellenscheibe besitzt eine geschliffene Bohrung mit Presssitz, während die Gehäusescheibe geringfügig größer gebohrt ist, um ein freies Drehen der Welle im Gehäusebereich zu ermöglichen.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 190 mm, einen Außendurchmesser von 270 mm und eine Gesamthöhe von 62 mm. Diese genormten Hauptabmessungen bestimmen den erforderlichen Bauraum auf der Welle sowie im Gehäusesitz.
Diese Bauform nimmt ausschließlich Axialkräfte auf, die aus einer Richtung auf das Lager einwirken. Für Querkräfte ist die Konstruktion ungeeignet. Treten im Betrieb kombinierte Lasten auf, stützen zusätzliche Radiallager die Welle in Querrichtung ab.
P0 und PN bezeichnen die international genormte Normaltoleranz für Maß- und Laufgenauigkeit bei Wälzlagern, vergleichbar mit ABEC 1 nach US-Standard. Sie deckt übliche Anforderungen im industriellen Maschinenbau ohne Sonderanforderungen an extreme Rundlaufgenauigkeit ab.
Gehäuse- und Wellenscheiben sowie die Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Festigkeit, Formstabilität und Verschleißfestigkeit unter zyklischer Rollbeanspruchung aus.
Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieser Grenzwerte behält der Wälzlagerstahl seine Formbeständigkeit. Bei der praktischen Auslegung muss der gewählte Schmierstoff denselben Bereich abdecken.
Die beiden Scheiben besitzen unterschiedliche Innendurchmesser. Die Wellenscheibe sitzt fest auf der rotierenden Welle und weist eine engere Bohrung auf. Die Gehäusescheibe verfügt über eine weitere Bohrung, damit die Welle ohne Berührung hindurchgeführt werden kann.
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