52234 -MP Axial-Rillenkugellager von FAG
52234 -MP Axial-Rillenkugellager von FAG

FAG

Axial-Rillenkugellager FAG 52234 -MP

Technische Daten
 
Innendurchmesser
150 mm
Außendurchmesser
240 mm
Breite
97 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Käfig
Messing-Massivkäfig
Gewicht
14,738 kg
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Axial-Rillenkugellager FAG 52234 -MP
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Axial-Rillenkugellager FAG 52234 -MP

Das Axial-Rillenkugellager 52234 -MP von FAG Wälzlager nimmt hohe axiale Belastungen bei 150 mm Bohrung, 240 mm Außendurchmesser und 97 mm Breite auf.

Das Axial-Rillenkugellager 52234 -MP von FAG Wälzlager dient der Aufnahme axialer Kräfte in industriellen Baugruppen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), kombiniert diese Ausführung eine Bohrung von 150 mm mit einem Außendurchmesser von 240 mm und 97 mm Breite. Als offenes Wälzlager konzipiert, gestattet der mehrteilige Aufbau eine getrennte Montage der Einzelscheiben und des Kugelsatzes, was Einpassungsarbeiten an Wellen und Gehäusen vereinfacht.

Wofür eignet sich das Axial-Rillenkugellager 52234 -MP?

Konstruktionen mit axialen Belastungen nutzen diese Bauart gezielt, wenn reine Axialkräfte abzustützen sind. Radiale Kräfte kann das Axial-Rillenkugellager bauartbedingt nicht aufnehmen, weshalb eine Kombination mit separaten Radiallagerungen erforderlich ist. Durch die Dimensionierung mit 97 mm Breite und 240 mm Außendurchmesser stützt die Einheit axiale Lasten ab. Die Trennbarkeit der Bauteile erleichtert dabei Anwendungen mit planmäßigen Revisionsintervallen.

Welche Eigenschaften zeichnen den Messing-Massivkäfig beim 52234 -MP aus?

Das Nachsetzzeichen MP kennzeichnet die Ausstattung mit einem massiven Käfig aus Messing. Der Messing-Massivkäfig zeichnet sich durch Formstabilität sowie günstige Gleiteigenschaften aus. Er führt die Wälzkörper präzise in den Laufrillen, auch wenn Beschleunigungen oder Vibrationen auftreten. Für den Betrieb ist die Schmierung im Gesamtkonzept zu berücksichtigen: Das offene Wälzlager erfordert eine Einbindung in den Schmierstoffkreislauf oder externe Abdichtungen an der Gehäusekonstruktion.

Welche Maße weist das Axial-Rillenkugellager 52234 -MP auf?

Die Anschlussmaße umfassen eine Bohrung von 150 mm, einen Außendurchmesser von 240 mm sowie eine Gesamtbreite von 97 mm. Diese Abmessungen sind entscheidend für die Auslegung der Anschlussflächen an Welle und Gehäuse. Der Werkstoff 100Cr6 sorgt dabei für eine hohe Druckfestigkeit und Formstabilität aller Laufbahnen unter axialer Krafteinwirkung.

Warum ist das Wälzlager nicht selbsthaltend aufgebaut?

Axial-Rillenkugellager bestehen aus voneinander getrennten Komponenten wie Wellenscheibe, Gehäusescheibe und dem Kugelkranz. Diese mehrteilige Bauform erleichtert die Montage sowie Demontage, da Lagerscheiben und Käfig nacheinander eingepasst werden können. Vor der Inbetriebnahme müssen die Teile im Gehäuse axial positioniert und durch Gegenkräfte oder Vorspannung im Führungskontakt gehalten werden.

Wofür steht das Kennzeichen MP bei FAG Wälzlagern?

Das Kürzel MP weist auf einen geführten Messing-Massivkäfig hin, der den Kugelsatz präzise auf Abstand hält. Massivkäfige aus Messing zeichnen sich durch hohe Stabilität bei Stoßbelastungen und Schwingungen aus. Gleichzeitig unterstützt das Material günstige Gleiteigenschaften an den Führungsflächen bei anspruchsvollen industriellen Einsätzen.

Welche Lasten kann das Axial-Rillenkugellager 52234 aufnehmen?

Die Baureihe ist primär für die Führung und Abstützung axialer Belastungen konstruiert. Radiale Kräfte dürfen auf dieses Wälzlager nicht einwirken, da die Wälzkörper andernfalls aus ihren Laufrillen gedrängt werden. Für Baugruppen mit kombinierter Belastung muss die Konstruktion stets ein zusätzliches Radiallager vorsehen, welches die auftretenden Querkräfte aufnimmt.

Wie wird das offene Axial-Rillenkugellager 52234 -MP geschmiert?

Da die Ausführung ab Werk über keine integrierten Dichtungen verfügt, muss die Schmierstoffversorgung über das umgebende Aggregat erfolgen. Typischerweise kommen dafür Öl- oder Fettumlaufschmierungen zum Einsatz. Die Gehäusekonstruktion sollte zudem mit geeigneten Dichtelementen versehen werden, um das Austreten von Schmierstoff und das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern.

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