NACHI
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Das einseitig wirkende Axial-Rillenkugellager 51309 von NACHI mit den Maßen 45x85x28 mm nimmt axiale Kräfte gezielt in einer Richtung auf.
Das Axial-Rillenkugellager 51309 fungiert als trennbares Wälzlager zur Aufnahme reiner Axialkräfte. Die Baugruppe von NACHI besteht aus einer Wellenscheibe, einer Gehäusescheibe sowie einem im Stahlblechkäfig geführten Kugelsatz. Mit 45 mm Bohrung, 85 mm Außendurchmesser und 28 mm Bauhöhe eignet sich dieses Wälzlager für gelagerte Wellen im Maschinenbau. Radialkräfte kann diese Konstruktion bauartbedingt nicht aufnehmen, weshalb bei Bedarf eine Kombination mit separaten Radiallagern erfolgt.
Dieses Axiallager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo eine axiale Wellenführung bei einseitig gerichteter Belastung erforderlich ist. Da die Baureihe 51309 nicht winkeleinstellbar ist, erfordert die Lagerstelle steife Gehäusekonstruktionen sowie exakt rechtwinklige Anschlagflächen. Weil das Lager ohne sphärische Unterlagscheibe ausgeführt ist, können Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuseachse nicht ausgeglichen werden.
Prüfen Sie vor dem Einbau die Rechtwinkligkeit und Planheit aller Anschlussflächen. Das aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigte Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 °C bis +150 °C spezifiziert. Zur Vermeidung von Schlupf zwischen Kugeln und Laufbahnen ist während des Betriebs eine axiale Mindestbelastung erforderlich. Die getrennte Montage von Wellenscheibe und Gehäusescheibe erleichtert den Einbauvorgang erheblich.
Diese Bauart nimmt ausschließlich axiale Belastungen auf, die aus einer Richtung wirken. Radialkräfte kann das Lager nicht übertragen. Für kombinierte Belastungen müssen Sie das Axiallager mit einem separaten Radiallager kombinieren. Zudem erfordert der Betrieb eine ständige axiale Mindestlast, um ein Abheben und Gleiten der Kugeln zu verhindern.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 45 mm, einen Außendurchmesser von 85 mm sowie eine Gesamtbreite von 28 mm auf. Die Wellenscheibe verfügt über eine Passbohrung, während die Gehäusescheibe eine geringfügig größere Bohrung besitzt, damit die Welle frei rotiert. Bei der Montage ist die Zuordnung beider Scheiben genau zu beachten.
Dank der Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Ausstattung mit einem Stahlblechkäfig liegt der zulässige Temperaturbereich zwischen -30 °C und +150 °C. Für den tatsächlichen Einsatz ist stets der Schmierstoff maßgebend. Achten Sie bei der Wahl von Fett oder Öl darauf, dass dessen thermische Spezifikation für Ihre Betriebsbedingungen freigegeben ist.
Nein, dieses Modell der Reihe 51309 ist nicht winkeleinstellbar. Das Lager besitzt eine ebene Gehäusescheibe und wird ohne sphärische Unterlagscheibe betrieben. Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse führen zu ungleichmäßiger Lastverteilung und Kantenspannungen. Die Anschlussflächen in Ihrer Konstruktion müssen daher exakt plan sowie rechtwinklig zur Drehachse gefertigt sein.
Das Wälzlager entspricht der Normaltoleranz P0 beziehungsweise PN, was international der Klasse ABEC 1 gleichkommt. Diese Standardgenauigkeit deckt die gängigen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau, in Vorrichtungen und industriellen Aggregaten ab. Für hochpräzise Werkzeugmaschinenspindeln sind gegebenenfalls Sonderlager mit engeren Toleranzfeldern erforderlich.
Da das Lager nicht selbsthaltend ist, lassen sich Gehäusescheibe, Kugelkranz und Wellenscheibe getrennt montieren. Die Scheibe mit dem kleineren Innendurchmesser gehört fest auf die Welle, während die Scheibe mit der größeren Bohrung im Gehäuse sitzt. Eine Verwechslung blockiert die freie Drehung oder führt zu vorzeitigem Ausfall.
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