SKF
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Das zweiseitig wirkende Axial-Rillenkugellager 52217 von SKF stützt axiale Kräfte in beide Richtungen ab und besitzt die Maße 70x125x55 mm.
Das Axial-Rillenkugellager 52217 von SKF nimmt rein axiale Kräfte in beiden Richtungen auf und führt Wellen in axialer Richtung. Mit einer Bohrung von 70 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm sowie einer Breite von 55 mm eignet sich diese Ausführung für industrielle Anwendungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), arbeitet das Wälzlager in einem Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand.
Dieses Wälzlager stützt Baugruppen ab, bei denen wechselnde oder beidseitig auftretende Axialbelastungen vorkommen. Reine Axiallager dieser Baureihe nehmen keine nennenswerten Radialkräfte auf, weshalb Sie radiale Lasten stets durch separate Radiallager abfangen sollten. Typische Einsatzorte finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in Lagerungsanordnungen mit wechselnder axialer Schubrichtung. Da das Modell nicht winkeleinstellbar ist, erfordert die Konstruktion exakt fluchtende Wellen und plane Anlageflächen.
Die zweiseitige Konstruktion stützt Achsen und Wellen in beide Schubrichtungen formstabil ab. Das Bauteil umfasst eine mittige Wellenscheibe, zwei Gehäusescheiben sowie zwei mit Stahlblechkäfigen geführte Kugelkränze. SKF fertigt dieses Produkt in der Standard-Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1), wodurch es gängige Industrieanforderungen an Maß- und Rundlaufgenauigkeit erfüllt. Die Konstruktion ist für den Einbau ohne separate Unterlagscheiben ausgelegt.
Die Abmessungen betragen 70 mm Innendurchmesser (Bohrung), 125 mm Außendurchmesser und 55 mm Gesamtbreite. Mit diesen definierten Maßen lässt sich das Wälzlager passgenau in Gehäusebohrungen einfügen. Beide Gehäusescheiben und die mittlere Wellenscheibe sind exakt auf diese Einbaubreite abgestimmt.
Als zweiseitig wirkendes Axiallager nimmt dieses Modell axiale Belastungen aus beiden Richtungen auf. Es dient ausschließlich der Aufnahme axialer Kräfte und darf nicht radial belastet werden. Treten in der Anwendung zusätzliche Querkräfte auf, müssen diese durch separate Radiallager auf der Welle abgestützt werden.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Die Maßhaltigkeit der Bauteile aus Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie des Stahlblechkäfigs bleibt innerhalb dieses Intervalls erhalten. Beim Einsatz an den Temperaturgrenzen sollten Sie auf Schmierstoffe achten, die für diesen Wärmebereich freigegeben sind.
Dieses Modell ist nicht winkeleinstellbar. Es reagiert empfindlich auf Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse. Eine ungleichmäßige Kantenbelastung führt zu erhöhtem Verschleiß der Kugeln und Laufbahnen. Die Auflageflächen im Maschinengehäuse und an der Welle müssen daher genau rechtwinklig zur Drehachse gefertigt sein.
Im Inneren führt ein Stahlblechkäfig die Wälzkörper beider Kugelreihen. Der Werkstoff Stahlblech hält Belastungen innerhalb des spezifizierten Temperaturbereichs von bis zu +150 Grad stand. Er trennt die Kugeln mechanisch voneinander, verhindert deren gegenseitige Reibung und sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung auf den Laufflächen.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN, die international auch als ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Klasse markiert die gängige Standard-Genauigkeit für Industrieanwendungen bezüglich Maß-, Form- und Lauftoleranzen. Sie eignet sich für klassische Maschinenbau-Lagerungen ohne Sonderanforderungen an extreme Rundlaufgenauigkeit.
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