SKF
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Das zweiseitig wirkende Axial-Rillenkugellager 52210 von SKF mit den Maßen 40x78x39 mm führt Wellen axial in beide Richtungen.
Das Axial-Rillenkugellager 52210 ist ein zweiseitig wirkendes Wälzlager für die gezielte Aufnahme reiner Axiallasten. Bei den Hauptabmessungen von 40 mm Bohrung, 78 mm Außendurchmesser und 39 mm Breite führt dieses Bauteil von SKF Wellen in beide Axialrichtungen. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 sorgt für Maßgenauigkeit im Maschinenbau. Sie erhalten dieses Modell als Ausführung ohne Unterlagscheibe für starre Gehäuseaufnahmen.
Dieses Lager dient zur axialen Führung von Wellen, an denen wechselnde oder zweiseitige Schubkräfte auftreten. Typische Einsatzbereiche liegen in Lagerungsanordnungen, in denen reine Axialkräfte ohne nennenswerte Radialbelastungen auf die Welle wirken. Da das Lager nicht winkeleinstellbar ist, erfordert die Konstruktion rechtwinklig bearbeitete Anschlagflächen an Welle und Gehäuse. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad und eignet sich für entsprechende thermische Umgebungsbedingungen.
Der Aufbau besteht aus einer Wellenscheibe, zwei Gehäusescheiben und zwei Wälzkörpersätzen mit Stahlblechkäfig. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise und hält mechanischen Belastungen im industriellen Einsatz stand. Beachten Sie bei der Konstruktion, dass dieses Bauteil ohne Unterlagscheiben geliefert wird und Fluchtungsfehler daher vermieden werden müssen. Durch die getrennte Montierbarkeit der Komponenten lässt sich das Axial-Rillenkugellager 52210 schrittweise auf der Welle positionieren.
Das Lager weist einen Bohrungsdurchmesser von 40 mm, einen Außendurchmesser von 78 mm und eine Gesamtbreite von 39 mm auf. Diese genormten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäuse und auf Wellen, die für zweiseitige Axiallagerungen ausgelegt sind.
Als zweiseitig wirkendes Axiallager nimmt dieses Modell ausschließlich axiale Kräfte auf, diese jedoch aus beiden Richtungen entlang der Wellenachse. Radiale Belastungen darf das Lager nicht führen. Treten im Betrieb radiale Kräfte auf, müssen Sie separate Radiallager auf der Welle anordnen, um das Lager vor Überlastung zu schützen.
Toleranzklasse P0 (auch PN genannt) und ABEC 1 bezeichnen die Normaltoleranz für Wälzlager. Sie definiert verbindliche Grenzmaße für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit der Lagerscheiben. Diese Standardgenauigkeit deckt die Anforderungen der meisten gängigen Anwendungen im Maschinenbau und in der Instandhaltung vollständig ab.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Lagerscheiben, Wälzkörper aus 100Cr6-Stahl und der Stahlblechkäfig bleiben in dieser Spanne maßstabil. Für den praktischen Einsatz ist ein Schmierstoff zu wählen, dessen eigener Temperatureinsatzbereich zu diesen Betriebsbedingungen passt.
Nein, diese Ausführung ist nicht winkeleinstellbar und wird ohne sphärische Unterlagscheiben montiert. Das Lager reagiert empfindlich auf Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse. Um Kantenbelastungen zu vermeiden, müssen die Auflageflächen an den Anschlussteilen plan und rechtwinklig zur Drehachse gefertigt sein.
Der Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper und führt sie gleichmäßig auf ihren Laufbahnen. Durch sein geringes Eigengewicht verursacht er geringe Trägheitskräfte und bietet Beständigkeit gegenüber gebräuchlichen Schmierstoffen sowie Betriebstemperaturen bis zu 150 Grad. Dies unterstützt einen ruhigen und vibrationsarmen Lauf.
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