ZEN
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Das Axial-Rillenkugellager 51144 von ZEN nimmt einseitige Axiallasten bei Maßen von 220x270x37 mm zuverlässig auf.
Das Axial-Rillenkugellager 51144 ist ein spezialisiertes Drucklager zur Aufnahme reiner Axialkräfte aus einer Richtung. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), zeichnet sich dieses Bauteil durch Formstabilität und Belastbarkeit im Maschinen- und Anlagenbau aus. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand. Mit einer Bohrung von 220 mm, einem Außendurchmesser von 270 mm und einer Bauhöhe von 37 mm eignet sich das Lager für großdimensionierte Wellenlagerungen nach gängigen Industriestandards.
Dieses Wälzlager kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo hohe axiale Druckkräfte parallel zur Wellenachse abgestützt werden müssen. Typische Einsatzbereiche finden sich in vertikal angeordneten Wellensträngen und Lagerstellen des allgemeinen Maschinenbaus, bei denen axiale Führung erforderlich ist. Da dieses Wälzlager einseitig wirkt, stützt es Kräfte gezielt in eine Richtung ab. Reine Radialkräfte kann die Konstruktion prinzipbedingt nicht aufnehmen, weshalb oft eine Kombination mit separaten Radiallagern vorgesehen wird.
Bei der Konstruktion ist auf exakt rechtwinklige Anlageflächen zu achten, da dieses Axial-Rillenkugellager 51144 nicht winkeleinstellbar ist. Die Ausführung entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 und wird ohne zusätzliche Unterlagscheiben montiert. Ebenso wichtig ist der definierte Betriebsbereich von -30 bis +150 Grad Celsius, den Sie bei Schmierstoffauswahl und Umgebungstemperatur berücksichtigen sollten. Bei einseitig wirkenden Axiallagern trägt eine ausreichende Mindestaxiallast zudem dazu bei, ein Gleiten der Wälzkörper während des Laufs zu vermeiden.
Dieses Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser von 220 mm an der Wellenscheibe, einen Außendurchmesser von 270 mm an der Gehäusescheibe sowie eine Gesamtbreite beziehungsweise Bauhöhe von 37 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen eine passgenaue Integration in entsprechende Wellen- und Gehäuseabsätze im Maschinenbau.
Das Lager dient der Aufnahme von Axialkräften, die in einer definierten Richtung entlang der Drehachse wirken. Für radiale Belastungen ist diese Bauform nicht ausgelegt. Treten im System kombinierte Lasten auf, kombinieren Konstrukteure das Lager mit separaten Radiallagern, um die Kräfte sauber zu trennen.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Die Maßstabilität der Bauteile aus Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie des verbauten Stahlblechkäfigs bleibt innerhalb dieser Spanne erhalten. Für den praktischen Einsatz ist darauf zu achten, dass das verwendete Schmiermittel für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Ein Käfig aus gepresstem Stahlblech führt die Kugeln im Lager und hält sie in gleichmäßigem Abstand zueinander. Dies verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander, verringert die Reibung und sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung auf den Laufbahnen der Wellen- und Gehäusescheibe.
Nein, diese Ausführung ist nicht winkeleinstellbar. Das Lager besitzt ebene Anlaufflächen und wird ohne sphärische Unterlagscheiben geliefert. Die Auflageflächen an Welle und Gehäuse müssen exakt rechtwinklig zur Drehachse gefertigt sein, da Schiefstellungen zu punktuellen Kantenspannungen und frühzeitigem Verschleiß führen können.
Die Toleranzklasse P0, auch als Normaltoleranz (PN) oder ABEC 1 bezeichnet, definiert die zulässigen Maß- und Laufabweichungen nach internationalen Normen. Sie stellt den industriellen Standard für allgemeine Maschinenbauanwendungen dar und bietet eine zuverlässige Passgenauigkeit bei regulären Anforderungen an Rundlauf und Führungspräzision.
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