FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,94 € | 36,94 € |
| 35 | 3,88 € | 35,00 € |
Das einseitig wirkende Axial-Rillenkugellager 51116 von FAG nimmt mit 80 mm Bohrung hohe Axialkräfte in einer Richtung auf.
Das Axial-Rillenkugellager 51116 von FAG ist speziell für die Aufnahme reiner Axialbelastungen in einer Richtung konstruiert. Gefertigt aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), besteht die trennbare Baugruppe aus Wellenscheibe, Gehäusescheibe sowie dem geführten Kugel- und Käfigsatz. Mit einem Bohrungsdurchmesser von 80 mm, 105 mm Außendurchmesser und einer Bauhöhe von 19 mm stützt diese Ausführung Wellen axial stabil ab, darf im Betrieb jedoch keinen Radialkräften ausgesetzt werden.
Konstruktionen im allgemeinen Maschinenbau nutzen diese Bauform bevorzugt in vertikalen oder horizontalen Wellensträngen, bei denen definierte Führungskräfte in eine Vorzugsrichtung wirken. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsstellen, die ausschließlich Axiallasten aufnehmen müssen. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig und erlaubt Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad. Durch den Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) bleibt das Bauteil auch bei hoher Beanspruchung formstabil.
Die Baureihe 51116 ist nicht winkeleinstellbar und wird ohne Unterlagscheiben ausgeführt. Bei der Konstruktion und Montage sind exakt planparallele sowie rechtwinklig zur Wellenachse stehende Anlageflächen erforderlich. Bereits geringe Fluchtungsfehler oder Schiefstellungen führen zu ungleichmäßiger Lastverteilung auf die Kugeln, was den Verschleiß beschleunigt. Mit der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 fügt sich das Axiallager maßgenau in passende Gehäuse- und Wellensitze ein.
Die Ausführung ist ausschließlich für rein axiale Belastungen aus einer Richtung ausgelegt. Radialkräfte darf das Lager nicht aufnehmen, weshalb Konstruktionen eine separate Radiallagerung zur Wellenführung vorsehen sollten. Eine axiale Belastung in die Gegenrichtung führt zum Abheben der Scheiben.
Die Baugruppe besitzt einen Bohrungsdurchmesser von 80 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 105 mm an der Gehäusescheibe und eine Bauhöhe von 19 mm. Beide Scheiben weisen leicht unterschiedliche Passmaße auf, um die Trennung zwischen drehender Wellen- und stehender Gehäuseseite zu unterstützen.
Nein, das Modell 51116 besitzt ebene Scheiben und ist konstruktiv nicht winkeleinstellbar. Die Auflageflächen an Welle und Gehäuse müssen exakt rechtwinklig zur Rotationsachse bearbeitet sein. Winkelfehler bewirken sonst Kantenläufer und punktuelle Überlastungen der Wälzkörper.
Das Lager deckt dank der Materialkombination aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und Stahlblechkäfig einen Bereich von -30 bis +150 Grad ab. Die tatsächliche Temperaturobergrenze im laufenden Betrieb hängt maßgeblich von den Schmiereigenschaften und der Temperaturbeständigkeit des gewählten Schmierfetts oder Öls ab.
Das Bauteil entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Diese Einstufung bietet für den allgemeinen Maschinenbau ein ausgewogenes Verhältnis von Maßhaltigkeit, Rundlauf und wirtschaftlicher Montage in herkömmlichen Passungssitzen.
Im Inneren kommt ein Stahlblechkäfig zum Einsatz. Dieser hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand zueinander, verhindert deren gegenseitige Berührung und dient einer reibungsarmen Führung des Kugelkränzes innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs.
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