NACHI
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Das Axial-Rillenkugellager 51324 von NACHI mit Messingkäfig nimmt einseitige Axialkräfte bei Hauptabmessungen von 120x210x70 mm auf.
Das einseitig wirkende Axial-Rillenkugellager 51324 stützt Wellen in axialer Richtung ab. Dieses Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) führt Bauteile bei axialer Belastung aus einer festgelegten Richtung. Mit einer Bohrung von 120 mm, einem Außendurchmesser von 210 mm sowie einer Breite von 70 mm eignet sich die Einheit für Konstruktionen im industriellen Maschinen- und Anlagenbau. NACHI fertigt das Bauteil in der genormten Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Konstruktionen mit reiner Axialbelastung nutzen dieses Axiallager zur gezielten Aufnahme von Wellenkräften in genau einer Wirkrichtung. Da das Bauteil konstruktiv keine Querkräfte abstützen kann, müssen radiale Lastanteile stets über separate Lagerstellen geführt werden. Das Axial-Rillenkugellager ist nicht winkeleinstellbar. Daher sind ebene und rechtwinklig fluchtende Anlageflächen an Welle und Gehäuse erforderlich, um Kantenspannungen zu vermeiden. Typische Einsatzbereiche umfassen Lagerungsanordnungen mit vertikaler Wellenführung sowie Konstruktionen mit hohen einseitigen Schubbelastungen.
Der Messingkäfig führt die Wälzkörper mit geringem Reibwiderstand in den Laufrillen und hält sie auf gleichmäßigem Abstand. Durch die Festigkeit des Werkstoffs bewährt sich die Käfigführung auch bei dynamischen Belastungen sowie bei thermischer Beanspruchung. Der zulässige Temperaturbereich des Lagers erstreckt sich von -30 bis +150 Grad. Da die Ausführung ohne kugelige Unterlagscheibe geliefert wird, kann sie Fluchtungsfehler nicht ausgleichen. Eine sorgfältige Ausrichtung der Anschlusskonstruktion ist deshalb für den störungsfreien Betrieb maßgeblich.
Dieses Wälzlager nimmt ausschließlich axiale Belastungen aus einer Richtung auf. Radiale Kräfte kann die Bauform konstruktionsbedingt nicht übertragen. Bei kombinierten Belastungen müssen Sie zusätzliche Radiallager vorsehen, damit keine unzulässigen Querkräfte auf die Laufrillen der Gehäuse- und Wellenscheibe wirken.
Das Axiallager besitzt eine Bohrung von 120 mm, einen Außendurchmesser von 210 mm und eine axiale Gesamtbreite von 70 mm. Diese festgelegten Hauptabmessungen erleichtern Ihnen die konstruktive Integration auf der Welle sowie die Auslegung der Anschlussflächen im umgebenden Maschinengehäuse.
Da die Ausführung nicht winkeleinstellbar ist, reagiert das Lager empfindlich auf Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäusebohrung. Nicht rechtwinklige Anlageflächen führen zu kantigen Punktlasten auf den Kugeln. Planparallele Schultern und steife Anschlussteile unterstützen einen ruhigen Lauf und schützen vor vorzeitigem Verschleiß der Laufbahnen.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad ausgelegt. Lagerscheiben, Wälzkörper aus Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Messingkäfig bleiben in dieser Spanne maßstabil. Achten Sie bei der Inbetriebnahme darauf, einen Schmierstoff auszuwählen, dessen thermische Spezifikation für diesen Temperaturbereich freigegeben ist.
Das Bauteil entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Diese Standardgenauigkeit deckt die Anforderungen des regulären Maschinen- und Industrieanlagenbaus ab. Sie definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen der Lagerscheiben für den passgenauen Sitz auf der Anschlusswelle.
Der Lieferumfang umfasst das einseitig wirkende Axial-Rillenkugellager ohne Unterlagscheiben. Die Gehäusescheibe besitzt eine ebene Anlagefläche zur direkten Montage im Lagersitz. Benötigt eine Anwendung den Ausgleich montagebedingter Schiefstellungen, kommen separate Unterlagscheiben in Verbindung mit kugeligen Gehäusescheiben zum Einsatz.
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