NACHI
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Das Axial-Rillenkugellager 51200 von NACHI stützt reine Axialkräfte einseitig ab und bietet kompakte Abmessungen von 10x26x11 mm.
Das Axial-Rillenkugellager 51200 von NACHI nimmt axiale Kräfte in einer Richtung auf. Durch die kompakten Maße mit 10 mm Bohrung, 26 mm Außendurchmesser und 11 mm Bauhöhe eignet sich dieses Wälzlager für platzsparende Konstruktionen. Es besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und führt die Wälzkörper in einem Stahlblechkäfig. Die Ausführung entspricht der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und deckt Temperaturen von -30 bis +150 Grad ab.
Dieses Lager nimmt reine Axiallasten auf und stützt die Welle in eine Richtung hin ab. Radiale Kräfte darf das Bauteil nicht aufnehmen, weshalb Konstrukteure es üblicherweise mit separaten Radiallagern kombinieren. Typische Einsatzfelder finden sich bei Konstruktionen mit einseitig wirkenden Axialkräften. Da diese Ausführung keine ballige Gehäusescheibe besitzt, ist sie nicht winkeleinstellbar. Die Anschlussteile im Gehäuse und auf der Welle müssen planparallel ausgerichtet sein.
Bei der Konstruktion mit dem einseitig wirkenden Axiallager ist auf die korrekte Einbaurichtung der Lagerscheiben zu achten. Die Wellenscheibe sitzt fest auf der Welle, während die Gehäusescheibe Spiel im Gehäuse benötigt. Da dieses Lager ohne separate Unterlagscheibe geliefert wird, reagiert es empfindlich auf Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäusebohrung. Planparallele Anlageflächen tragen dazu bei, Kantenspannungen zu vermeiden und eine gleichmäßige Kraftverteilung auf die Kugeln zu ermöglichen.
Dieses Wälzlager stützt ausschließlich axiale Kräfte ab, die aus einer Richtung auf die Welle wirken. Radiale Belastungen kann die Bauform konstruktionsbedingt nicht übertragen. Bei kombinierten Lastfällen müssen Sie das Axiallager daher mit einem passenden Radiallager auf der Welle ergänzen.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 10 mm an der Wellenscheibe, einen Außendurchmesser von 26 mm an der Gehäusescheibe sowie eine Gesamtbreite von 11 mm. Diese kompakten Abmessungen ermöglichen platzsparende Konstruktionen in feinmechanischen Baugruppen und Vorrichtungen.
Nein, diese Ausführung ist nicht winkeleinstellbar. Das Lager besitzt ebene Anlagescheiben und toleriert keine Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuseachse. Die Anschlussflächen müssen exakt rechtwinklig zur Drehachse gefertigt sein, da Winkelfehler zu ungleichmäßiger Belastung der Kugeln und vorzeitigem Verschleiß führen.
Das Lager ist für Einsatztemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Lagerscheiben und Kugeln aus Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Maßstabilität. Bei der Auswahl ist zu beachten, dass der verwendete Schmierstoff denselben thermischen Anforderungen genügen muss.
Die Kennzeichnung P0 (auch PN oder ABEC 1) definiert die Standard-Toleranzklasse für Maß- und Laufgenauigkeit im Maschinenbau. Sie reicht für industrielle Anwendungen ohne gesteigerte Präzisionsvorgaben völlig aus. Wellen- und Gehäusescheiben bewegen sich in genormten Grenzwerten bezüglich Rundlauf und Parallelität der Laufbahnen.
Achten Sie genau auf den Unterschied zwischen Wellenscheibe und Gehäusescheibe. Die Bohrung der Wellenscheibe sitzt eng toleriert auf dem Wellensitz, während die Gehäusescheibe eine größere Bohrung aufweist, damit die Welle berührungsfrei rotiert. Eine plane Auflage aller Anbauteile verhindert Kantenträger auf dem Käfig und den Laufbahnen.
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