NACHI
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Das Axial-Rillenkugellager 51102 G von NACHI nimmt axiale Kräfte in einer Richtung bei kompakten Abmessungen von 15x28x9 mm auf.
Beim Axial-Rillenkugellager 51102 G handelt es sich um ein zerlegbares Wälzlager zur Aufnahme reiner Axiallasten aus einer Richtung. Die Kombination aus Wellenscheibe, Gehäusescheibe und dem Wälzkörpersatz ermöglicht eine getrennte Montage der einzelnen Komponenten. Gefertigt aus 100Cr6-Standard-Wälzlagerstahl, eignet sich dieses Lager für Baugruppen mit definierter axialer Wellenführung. Durch die Fertigung nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 fügt sich das Bauteil präzise in genormte Anschlusskonstruktionen ein.
Diese Ausführung dient der Aufnahme einseitiger Axialkräfte im Maschinen- und Anlagenbau. Sie stützt Wellen in axialer Richtung ab, darf jedoch keinen radialen Belastungen ausgesetzt werden. Typische Einsatzorte finden sich in Lagerungen, bei denen axiale Führungskräfte auftreten. Da das Lager nicht winkeleinstellbar ist, müssen die Anschlussteile rechtwinklig und plan gearbeitet sein. Eine exakte Fluchtung beugt punktuellen Überlastungen der Laufbahnen vor und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf des Lagersatzes über den gesamten Drehbereich.
Der verbaute Polyamidkäfig führt die Wälzkörper reibungsarm und sorgt für einen ruhigen, vibrationsarmen Lauf. Dieses Käfigmaterial reduziert das Eigengewicht der rotierenden Komponenten im Vergleich zu massiven Metallausführungen. Für den Einsatz ist ein zulässiger Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius vorgegeben. Beachten Sie bei der Planung, dass dieses Modell ohne Unterlagscheiben geliefert wird. Schiefstellungen der Welle lassen sich bei dieser Bauform nicht ausgleichen, weshalb Gehäuse- und Wellenschultern sorgfältig fluchten müssen.
Das Wälzlager weist eine Bohrung von 15 mm, einen Außendurchmesser von 28 mm sowie eine Bauhöhe von 9 mm auf. Dank der kompakten Außenmaße eignet sich das Lager insbesondere für Konstruktionen mit begrenztem radialem und axialem Bauraum.
Als einseitig wirkendes Lager nimmt es ausschließlich axiale Kräfte aus einer definierten Richtung auf und stützt die Welle axial ab. Eine Aufnahme von Radialkräften ist konstruktionsbedingt nicht zulässig. Treten in der Anwendung kombinierte Lasten auf, muss ein separates Radiallager zur Aufnahme der Querkräfte parallel verbaut werden.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Begrenzender Faktor für die maximale Temperatur ist der Polyamidkäfig, der innerhalb dieser Spanne formstabil und elastisch bleibt. Bei der Schmierstoffwahl sollten Sie darauf achten, dass das gewählte Schmiermittel denselben Temperaturbereich abdeckt.
Käfige aus Polyamid zeichnen sich durch ein geringes Gewicht und eine hohe Dämpfung gegen Schwingungen aus. Sie ermöglichen einen leisen Lauf des Wälzkörpersatzes und verringern Reibungsverluste an den Kugeln. Zudem widersteht das Material vielen gängigen Schmierstoffen im industriellen Regelbetrieb.
Nein, dieses Modell ist nicht winkeleinstellbar und reagiert empfindlich auf Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse. Da die Lieferung ohne Unterlagscheibe erfolgt, müssen die Anschlagflächen im Gehäuse und auf der Welle exakt rechtwinklig zur Lagerachse stehen, um ungleichmäßige Kantenbelastungen zu vermeiden.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 bezeichnet den Standard-Genauigkeitsgrad für Industrie-Wälzlager. Sie regelt die zulässigen Maß- und Lauftoleranzen der Scheiben. Für die überwiegende Mehrheit der klassischen Maschinenbauanwendungen bietet diese Normgenauigkeit eine passgenaue und verlässliche Funktion.
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