ZEN
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Kompaktes Axial-Rillenkugellager B7 von ZEN mit den Maßen 7x17x6 mm zur gezielten Aufnahme einseitiger Axialkräfte im Maschinen- und Vorrichtungsbau.
Das Axial-Rillenkugellager B7 nimmt axiale Belastungen aus einer Richtung auf und führt Wellen nach einer Seite. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), verfügt die Baugruppe über einen geführten Stahlblechkäfig. Mit einer kompakten Bohrung von 7 mm, einem Außendurchmesser von 17 mm und 6 mm Bauhöhe passt dieses Wälzlager in platzkritische Konstruktionen. Der Einsatz erfolgt dort, wo reine Schub- und Längskräfte bei Drehteilen aufgenommen werden sollen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius.
Dieses Axiallager stützt rotierende Maschinenteile gegen Schubkräfte aus einer definierten Wirkrichtung ab. Durch die einseitig wirkende Konstruktion eignet sich das Bauteil für Vorrichtungen, Spindeln oder Getriebeeinheiten, bei denen keine Radialkräfte auf das Lager wirken. Da das Lager nicht winkeleinstellbar ist, erfordert die Konstruktion rechtwinklig bearbeitete Anschlagflächen an Welle und Gehäuse. Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und erlaubt einen stabilen Lauf innerhalb des Temperaturspektrums von -30 bis +150 Grad.
Mit der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 erfüllt die Lagereinheit die gängige Standardgenauigkeit für den industriellen Einsatz. Da diese Ausführung ohne Unterlagscheibe gefertigt ist und nicht winkeleinstellbar ist, müssen die Gegenflächen fluchtend und ohne Schiefstellung montiert sein. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass die Wellenscheibe fest auf der 7-mm-Welle sitzt, während die Gehäusescheibe im 17-mm-Sitz geführt wird. Reine Axialbelastungen sind zwingend erforderlich, da Axial-Rillenkugellager keine radialen Kräfte aufnehmen dürfen.
Die Maße betragen 7 mm Bohrung, 17 mm Außendurchmesser und 6 mm Bauhöhe. Diese Abmessungen machen das Lager zu einer kompakten Lösung für feine Wellen im allgemeinen Maschinen- und Gerätebau, wenn axiale Führung auf engem Bauraum gefragt ist.
Nein, Axial-Rillenkugellager sind ausschließlich für die Aufnahme axialer Kräfte aus einer Richtung ausgelegt. Treten in der Lagerung zusätzlich radiale Belastungen auf, müssen diese durch ein separates Radiallager, wie ein Rillenkugellager oder Nadellager, aufgenommen werden. Reine Axialbelastung verhindert frühzeitigen Verschleiß an Laufbahnen und Kugeln.
Die Kennzeichnung P0 bzw. ABEC 1 definiert die Normaltoleranz für Maß- und Laufgenauigkeit bei Wälzlagern. Sie sichert genormte Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf. Diese Toleranzklasse genügt für Standardanwendungen in Industrie, Werkstatt sowie Vorrichtungsbau und ist für den verlässlichen Betrieb ausgelegt.
Aufgrund der Ausführung ohne Winkeleinstellbarkeit und ohne Unterlagscheibe reagiert das Bauteil empfindlich auf Fluchtungsfehler oder Schiefstellungen der Welle. Die Anlageflächen am Gehäuse und auf der Welle müssen daher exakt rechtwinklig zur Drehachse gefertigt sein, um ungleichmäßige Lastverteilungen zu vermeiden.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius für Bauteile aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Stahlblechkäfig. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Komponenten ihre Formstabilität. Bei der Konstruktion muss das Schmiermittel auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt sein.
Die Scheiben und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der die erforderliche Härte und Verschleißfestigkeit aufweist. Der Führungskäfig für die Kugeln ist aus profiliertem Stahlblech gefertigt. Dieser Werkstoffverbund dient als Basis für gleichmäßige Belastungen im industriellen Einsatz.
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