NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,11 € | 21,02 € |
| 25 | 2,21 € | 19,92 € |
| 50 | 3,32 € | 18,81 € |
Das Axial-Rillenkugellager 51307 von NKE Steyr (35x68x24 mm) nimmt einseitige Axiallasten auf und besteht aus 100Cr6-Wälzlagerstahl.
Das Axial-Rillenkugellager 51307 dient der Führung und Abstützung von Wellen bei rein axialer Krafteinleitung. Mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 68 mm und einer Bauhöhe von 24 mm deckt das Lager von NKE Steyr gängige Industrieanforderungen ab. Gefertigt aus 100Cr6-Wälzlagerstahl, hält die Konstruktion Temperaturen von -30 bis +150 Grad stand. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper entlang der Laufbahnen. Der Lieferumfang umfasst das einseitig wirkende Wälzlager ohne zusätzliche Unterlagscheiben.
Dieses Lager stützt Wellen axial ab, wenn die Belastung vorrangig aus einer definierten Richtung wirkt. Konstruktionsbedingt darf das Axial-Rillenkugellager 51307 keine überwiegenden Radialkräfte aufnehmen. Typische Einsatzfelder finden sich in vertikalen Lagerungen sowie allgemeinen Baugruppen des Maschinenbaus mit axialer Belastung. In Kombination mit separaten Radiallagern erzeugt die Baugruppe eine Trennung von Längs- und Querkräften. Durch die Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) fügt sich das Bauteil in standardisierte Gehäusepassungen ein.
Da dieses Axial-Rillenkugellager nicht winkeleinstellbar ist, erfordert der Einbau eine Rechtwinkligkeit zwischen Gehäuseauflagefläche und Wellenachse. Fluchtungsfehler oder Verkippungen führen zu ungleichmäßiger Lastverteilung auf den Wälzkörperkranz und können die Lebensdauer beeinträchtigen. Eine saubere, ebene Anlage von Wellen- und Gehäusescheibe ist dafür grundlegend. Weil die Komponenten zerlegbar sind, erfolgt der Einbau von Wellenscheibe, Kugel-Käfig-Einheit und Gehäusescheibe schrittweise nacheinander. Verwendete Schmierstoffe sollten für den Betriebsbereich zwischen -30 und +150 Grad geeignet sein.
Das Axial-Rillenkugellager 51307 nimmt ausschließlich axiale Belastungen auf, die aus einer Richtung auf die Welle wirken. Für Querkräfte oder radiale Belastungen ist die Bauart nicht ausgelegt. In der Praxis wird es deshalb meist mit einem separaten Radiallager kombiniert, um die Welle in beide Kraftrichtungen abzustützen.
Das Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 68 mm sowie eine Gesamtbreite beziehungsweise Bauhöhe von 24 mm. Die Wellenscheibe wird auf die Welle geschoben, während die Gehäusescheibe im feststehenden Lagergehäuse aufliegt. Beide Scheiben schließen den geführten Kugel- und Käfigkranz passgenau ein.
Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 kennzeichnet die industrielle Normaltoleranz für Maß- und Laufgenauigkeit. Für die meisten Maschinenbauanwendungen bietet diese Genauigkeitsstufe ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Passgenauigkeit und Fertigungsaufwand. Wellen und Gehäusebohrungen lassen sich damit nach üblichen Werkstattpassungen ohne extreme Sonderanforderungen fertigen.
Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Zu dieser thermischen Beständigkeit tragen der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig bei. Vor der Inbetriebnahme sollte geprüft werden, ob das gewählte Schmierfett oder Schmieröl für diesen Temperaturbereich freigegeben ist.
Nein, dieses Lager ist nicht winkeleinstellbar. Die Auflageflächen im Gehäuse und auf der Welle müssen rechtwinklig zueinander stehen. Schiefstellungen führen zu Kantenspannungen an den Laufbahnen der Wälzkörper. Falls bauliche Fluchtungsfehler zu erwarten sind, erfordert die Lagerung eine alternative Ausführung mit kugeliger Gehäusescheibe und passender Unterlagscheibe.
Der Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand zueinander und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das mindert Reibung sowie Geräuschentwicklung während des Laufs. Zudem unterstützt die Käfigführung eine gleichmäßige Verteilung des Schmierstoffs über die Laufbahnen des Lagers.
NKE AUSTRIA GmbH
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