NKE
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Das Axial-Rillenkugellager 51216 von NKE Steyr nimmt mit den Maßen 80x115x28 mm hohe axiale Belastungen aus einer Richtung auf.
Mit dem Axial-Rillenkugellager 51216 bietet NKE Steyr ein Axiallager für industrielle Wellenführungen. Die Konstruktion besteht aus einer Wellenscheibe mit 80 mm Bohrung, einer Gehäusescheibe mit 115 mm Außendurchmesser sowie dem geführten Kugelsatz. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 entspricht das Wälzlager der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und dient der axialen Lastaufnahme in unterschiedlichsten Maschinenbaukonstruktionen.
Dieses Wälzlager stützt Wellen gegen axiale Druckkräfte ab, die ausschließlich aus einer Richtung wirken. Radiale Kräfte kann diese Bauart konstruktionsbedingt nicht aufnehmen, weshalb Anwender eine separate Radiallagerung vorsehen sollten. Typische Einsatzfelder finden sich in vertikalen Wellenanordnungen sowie Baugruppen mit klar definierter axialer Lastrichtung. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper geordnet auf der Kreisbahn und hält Schmierstoffe gleichmäßig verteilt.
Da die Ausführung 51216 ohne Unterlagscheiben montiert wird und plan anliegt, gleicht sie Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse nicht aus. Achten Sie bei der Konstruktion und Montage auf exakt rechtwinklige Anlageflächen der beteiligten Bauteile. Eine sorgfältige Ausrichtung beugt Kantenspannungen vor und trägt zu einem gleichmäßigen Lauf bei. Bei Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad behält der Standard-Wälzlagerstahl seine mechanische Formstabilität.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 80 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 115 mm für die Gehäusebohrung und eine Bauhöhe von 28 mm. Diese genormten Abmessungen ermöglichen einen direkten Austausch in bestehenden Baugruppen gleicher Kennung.
Reine Axial-Rillenkugellager sind ausschließlich auf die Aufnahme axialer Kräfte ausgelegt. Radiale Belastungen dürfen nicht auf das Lager wirken, da die Kugeln sonst aus ihren Rillen gedrückt werden. Konstrukteure kombinieren diese Lagerung stets mit passenden Radiallagern auf derselben Welle.
Einseitig wirkende Axiallager nehmen Druckkräfte nur in einer axialen Richtung auf. Sie stützen die Welle zur Gehäuseseite hin ab. Treten während des Betriebs wechselnde axiale Belastungsrichtungen auf, empfiehlt sich stattdessen der Einbau eines zweiseitig wirkenden Axial-Wälzlagers oder einer Gegenlagerung.
Im Inneren führt ein Stahlblechkäfig die Kugeln auf ihrer Kreisbahn. Diese Käfigausführung bietet eine ausgewogene Balance aus geringem Eigengewicht und mechanischer Stabilität. Gleichzeitig lässt der Käfig ausreichend Raum für den ungehinderten Schmierstoffzutritt an die Berührungszonen.
Der Wälzkörperstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig sind für Temperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Innerhalb dieser Spanne bleibt das Material maßstabil. Bei der Auslegung der Schmierung sollten Sie Schmierfette oder Öle wählen, deren Spezifikation diesen Bereich ebenfalls vollständig abdeckt.
Das Lager ist nicht winkeleinstellbar und reagiert empfindlich auf Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse- und Wellenachse. Schiefstellungen führen zu ungleichmäßiger Lastverteilung auf einzelne Kugeln und begünstigen vorzeitigen Verschleiß. Planparallele Anlageflächen und eine sorgfältige Montage sind daher zwingend erforderlich.
NKE AUSTRIA GmbH
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