NKE
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Das Axial-Rillenkugellager 51212 von NKE Steyr nimmt mit den Maßen 60x95x26 mm hohe axiale Belastungen in einer Richtung auf.
Das Axial-Rillenkugellager 51212 ist ein zerlegbares Wälzlager für reine Axialkräfte in einer Wirkrichtung. Die Konstruktion besteht aus einer Wellenscheibe mit 60 mm Bohrung, einer Gehäusescheibe mit 95 mm Außendurchmesser und einem geführten Kugelsatz bei 26 mm Bauhöhe. NKE Steyr fertigt die Scheiben und Wälzkörper aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6). Der Werkstoff bleibt bei Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad maßstabil. Durch den getrennten Aufbau montieren Sie Wellen- und Gehäusescheibe nacheinander im Aggregat.
Dieses Lager stützt Wellen bei einseitig auftretender Axialbelastung ab. Weil die Laufrillen ausschließlich Axialkräfte übertragen, darf keine radiale Belastung auf das Bauteil wirken. In typischen Konstruktionen kombiniert man dieses Lager daher mit separaten Radiallagern. Es findet Einsatz in industriellen Lagerungen mit vorrangig axialer Beanspruchung im Maschinen- und Vorrichtungsbau. Die gefertigte Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht dem Standard für industrielle Anwendungen mit solider Laufgenauigkeit.
Die ebene Gehäusescheibe gleicht keine Schiefstellungen aus, da dieses Modell ohne sphärische Unterlagscheibe geliefert wird. Beide Anschlussflächen an Welle und Gehäuse müssen zwingend rechtwinklig zur Drehachse gefertigt sein. Fluchtungsfehler führen sonst zu punktuellen Lastspitzen auf den Kugelreihen, die den Verschleiß vorzeitig erhöhen. Zudem erfordert der Betrieb eine ständige axiale Mindestbelastung. Dies dient dazu, das Gleiten der Wälzkörper auf den Laufbahnen zu reduzieren, und trägt zu einem gleichmäßigen Abrollen bei.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 60 mm an der Wellenscheibe, einen Außendurchmesser von 95 mm an der Gehäusescheibe sowie eine axiale Bauhöhe von 26 mm. Diese Abmessungen erlauben den passgenauen Einbau in standardisierte Gehäusebohrungen des Maschinenbaus.
Einseitig wirkende Bauformen stützen Axialkräfte ausschließlich aus einer definierten Richtung ab. Treten während des Betriebs wechselnde Axialbelastungen auf, genügt eine einzelne Lagereinheit nicht. In solchen Fällen ist eine zweite Lagerung zur Gegenführung oder der Wechsel auf ein zweiseitig wirkendes Wälzlager notwendig.
Nein, diese Lagervariante ist nicht winkeleinstellbar. Das Wälzlager besitzt eine flache Gehäusescheibe und gleicht fertigungs- oder montagebedingte Winkelfehler nicht aus. Eine saubere, rechtwinklige Bearbeitung der Anschlagflächen an Welle und Gehäuse ist unverzichtbar, um Kantenspannungen zu vermeiden.
Das Bauteil ist für einen Einsatzbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Die Komponenten aus 100Cr6-Wälzlagerstahl und der integrierte Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Maßhaltigkeit. Das verwendete Schmiermittel muss stets auf die tatsächliche Betriebstemperatur abgestimmt sein.
Der Käfig aus Stahlblech hält die Kugeln auf definiertem Abstand und verhindert die gegenseitige Berührung der Rollkörper. Das reduziert Reibungsverluste und Hitzeentwicklung im Lager. Gleichzeitig fasst der Käfig den gesamten Kugelsatz zusammen, was die Handhabung bei Montagearbeiten erleichtert.
Die Toleranzklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1) definiert die Standard-Genauigkeit für Maß- und Laufeigenschaften von Wälzlagern. Sie deckt die Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus praxisgerecht ab und unterstützt eine funktionsgerechte Führung bei normalen Betriebsbedingungen ohne überhöhte Fertigungskosten.
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