NKE
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Das Axial-Pendelrollenlager 29340 -E von NKE Steyr (200x340x85 mm) nimmt einseitig schwere Axiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler im Betrieb aus.
Das Axial-Pendelrollenlager 29340 -E von NKE Steyr ist für schwere Industrieanwendungen konzipiert. Mit einer Bohrung von 200 mm, einem Außendurchmesser von 340 mm sowie einer Breite von 85 mm eignet sich diese Lagereinheit für schwere Konstruktionen. Durch die winkeleinstellbare Bauweise kompensiert das Lager Schiefstellungen der Welle gegenüber dem Gehäuse. Es besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Das Axial-Pendelrollenlager 29340 -E dient vorrangig der Aufnahme hoher axialer Kräfte in einer Wirkrichtung. Typische Einsatzbereiche liegen in schweren Industriegetrieben und Lagerungen mit hohen Axiallasten. Treten im Betrieb elastische Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle auf, mindert die hohlkugelige Laufbahn punktuelle Spannungsspitzen. Neben der vorrangigen Axiallast kann das Lager bei Bedarf auch radiale Belastungskomponenten aufnehmen, sofern eine ausreichende Mindestaxialkraft anliegt.
Der eingebaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig und zeichnet sich durch Festigkeit bei geringem Eigengewicht aus. Er eignet sich für gängige Industrieschmierstoffe auf Öl- oder Fettbasis. Durch die Fertigung nach Normaltoleranz P0 (ABEC 1) passt das Lager in standardisierte Gehäusesitze und Wellenaufnahmen. Da es sich um eine einseitig wirkende Ausführung handelt, ist bei der Montage auf die korrekte Ausrichtung zur axialen Hauptlastrichtung zu achten.
Das Lager weist eine Innenbohrung von 200 mm, einen Außendurchmesser von 340 mm und eine Breite von 85 mm auf. Diese Maße entsprechen den genormten Vorgaben schwerer Maschinenbauanwendungen und ermöglichen den Einbau auf entsprechend dimensionierten Wellensitzen und Gehäusekonstruktionen.
Einseitig wirkende Axiallager nehmen Kräfte ausschließlich in einer festgelegten axialen Richtung auf. Die Wellenscheibe stützt die Kräfte über schräg angeordnete Rollen auf der Gehäusescheibe ab. Bei wechselnden axialen Lastrichtungen erfordert die Lageranordnung eine passende Gegenführung oder ein zweites Axiallager.
Der Käfig aus Stahlblech führt die tonnenförmigen Rollen in festem Abstand zueinander und verhindert deren Berührung untereinander. Dies hält die innere Reibung während des Betriebs gering. Stahlblech bietet dabei eine hohe Formstabilität und eignet sich für übliche Schmierfette und Schmieröle.
Die Laufbahn der Gehäusescheibe ist hohlkugelig geformt, wodurch sich Wellenscheibe und Rollensatz in bestimmten Grenzen schrägstellen können. Winkelfehler infolge von Fluchtungsungenauigkeiten oder Wellendurchbiegungen führen daher nicht zu Kantenbelastungen an den Laufbahnen.
Die Einstufung in P0 (PN) bzw. ABEC 1 bezeichnet die normale Standardtoleranz für Wälzlager. Sie legt die zulässigen Maß- und Rundlaufabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Lagerbreite fest. Diese Genauigkeit deckt die Anforderungen im regulären Getriebe- und Maschinenbau ab.
Das Lager besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser Stahl bietet eine hohe Verschleißfestigkeit sowie Formbeständigkeit unter schweren Belastungen und bildet die materielle Grundlage für anspruchsvolle Einsätze im industriellen Umfeld.
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