FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Axial-Pendelrollenlager 29322 -E1-XL nimmt bei Hauptabmessungen von 110x190x48 mm hohe einseitige Axialkräfte auf und gleicht Fluchtungsfehler im Betrieb aus.
Das Axial-Pendelrollenlager 29322 -E1-XL von FAG Wälzlager ist für Industrieanwendungen konzipiert, bei denen hohe axiale Lasten auftreten. Dank der sphärischen Gehäuselaufbahn stellt sich der Rollensatz winkelbeweglich ein, sodass Wellendurchbiegungen und Fluchtungsfehler während des Betriebs ausgeglichen werden. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in Normaltoleranz P0/PN bzw. ABEC 1, eignet sich dieses offene Wälzlager für anspruchsvolle mechanische Baugruppen mit hoher Krafteinwirkung.
Die Konstruktion ist primär dafür ausgelegt, hohe Axialkräfte in einer Wirkrichtung aufzunehmen, während gleichzeitig Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse auftreten dürfen. Durch den schrägen Kontaktwinkel der tonnenförmigen Rollen überträgt das Wälzlager neben den dominanten Axialkräften auch begrenzte radiale Lastanteile. Dies setzt voraus, dass im laufenden Betrieb stets eine ausreichende axiale Mindestbelastung anliegt, um ein Abheben der Rollenkörper von der Laufbahn zu vermeiden.
Die Ausführung mit einem Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper geordnet und kombiniert ein geringes Eigengewicht mit Formstabilität. In Verbindung mit dem gehärteten Wälzlagerstahl deckt die Lagereinheit einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +200 Grad ab. Da das Axial-Pendelrollenlager nicht selbsthaltend ausgeführt ist, lassen sich Wellen- und Gehäusescheibe getrennt montieren, was den Einbau sowie die Ausrichtung der Wellenlagerung im Gehäuse vereinfacht.
Mit einem Innendurchmesser von 110 mm an der Wellenscheibe, einem Außendurchmesser von 190 mm an der Gehäusescheibe sowie einer Gesamtbreite von 48 mm entspricht das Lager standardisierten Einbaumaßen. Dies ermöglicht den passgenauen Einbau in bestehende Gehäusekonstruktionen.
Als einseitig wirkendes Wälzlager nimmt die Bauform hohe axiale Kräfte aus einer festgelegten Richtung auf. Bedingt durch den schrägen Kontaktwinkel der Rollen können zusätzlich zur Axiallast auch begrenzte Radialkräfte übertragen werden, solange eine axiale Mindestbelastung anliegt.
Durch die hohlkugelig ausgeführte Laufbahn in der Gehäusescheibe pendeln sich die asymmetrischen Rollen mitsamt der Wellenscheibe stufenlos ein. Dieses Konstruktionsprinzip gleicht statische Fluchtungsfehler sowie betriebsbedingte Durchbiegungen der Welle aus, ohne unzulässige Kantenpressungen zu verursachen.
Ausgelegt für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad, verdankt das Lager seine thermische Belastbarkeit dem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und dem Stahlblechkäfig. In der Praxis bestimmt primär die Temperaturbeständigkeit des Schmierstoffs die tatsächlich zulässige Dauertemperatur.
Ohne integrierte Dichtungen erfordert das offene Lager eine externe Abdichtung über das umgebende Gehäuse. Die nicht selbsthaltenden Komponenten Wellen- und Gehäusescheibe lassen sich separat montieren und bedürfen im Betrieb einer sachgerechten Schmierstoffversorgung sowie einer axialen Mindestlast.
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