KOYO
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Das einseitig wirkende Axial-Nadellager NTA2435 von JTEKT-KOYO nimmt hohe axiale Kräfte bei schlanker Bauhöhe von nur 1,984 mm auf.
Das Axial-Nadellager NTA2435 von JTEKT-KOYO ist als einseitig wirkende Lagereinheit für die Aufnahme von Axialkräften konstruiert. Mit einer Bohrung von 38,1 mm und einem Außendurchmesser von 55,55 mm benötigt der Nadelkranz sehr wenig Platz in axialer Richtung. Die zylindrischen Nadeln rollen linienförmig ab und ermöglichen dadurch eine hohe axiale Tragfähigkeit und Steifigkeit. Das Lager erfordert eine geeignete axiale Anlauffläche oder passende Laufscheiben auf Welle und Gehäuse.
Dieses Wälzlager kommt in Konstruktionen zum Einsatz, bei denen axiale Belastungen in einer Wirkrichtung vorliegen und der axiale Einbauraum stark begrenzt ist. Typische Aufgaben finden sich in kompakten Baugruppen und Wellenlagerungen im Maschinenbau. Wichtig ist dabei die Ausrichtung: Das Wälzlager darf keine radialen Kräfte aufnehmen. Radiale Belastungen müssen stets durch separate Radialwälzlager wie etwa Radial-Nadellager oder Zylinderrollenlager abgefangen werden.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper zuverlässig und eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius. Da Axial-Nadellager keine Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse ausgleichen können, müssen die Kontaktflächen rechtwinklig zur Drehachse gefertigt sein. Fluchtungsfehler führen sonst zu ungleichmäßiger Lastverteilung und erhöhtem Verschleiß. Zudem sollte die Schmierstoffversorgung mit Öl oder Schmierfett passend zu den vorherrschenden Betriebstemperaturen gewählt werden.
Das NTA2435 von JTEKT-KOYO überträgt axiale Lasten aus einer Wirkrichtung bei sehr geringem axialen Bauraumbedarf. Dank der Linienberührung der Nadeln bietet das Bauteil eine hohe Formsteifigkeit und Tragfähigkeit.
Die Bohrung beträgt 38,1 mm, der Außendurchmesser misst 55,55 mm und die axiale Bauhöhe liegt bei 1,984 mm. Diese Maße entsprechen typischen Maßen aus dem zölligen Konstruktionsbereich.
Nein, dieses Wälzlager ist rein einseitig axial wirkend ausgeführt. Radiale Führungskräfte müssen zwingend von einem separaten Radiallager auf der Welle aufgenommen werden, um Lagerschäden zu vermeiden.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Dieser Bereich wird durch die Werkstoffeigenschaften des Wälzkörpersatzes und des verbauten Stahlblechkäfigs bestimmt.
Laufen die Nadeln direkt auf Wellen- oder Gehäuseschultern, müssen diese Flächen gehärtet, geschliffen und rechtwinklig zur Welle ausgeführt sein. Alternativ kommen gehärtete Axiallagerscheiben zum Einsatz.
Der Käfig aus Stahlblech hält die Nadelrollen in gleichmäßigem Abstand und sorgt für deren Führung. Er ist unempfindlich gegenüber gängigen Industrie-Schmierstoffen und verträgt Einsatztemperaturen bis +120 Grad Celsius.