ZEN
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Das Axial-Gelenklager GE50 -AX von ZEN nimmt hohe axiale Kräfte auf und besitzt die Hauptabmessungen 50 x 130 x 42,5 mm.
Für schwere axiale Lasten bietet das Axial-Gelenklager GE50 -AX eine tragfähige Lagerstelle. Die mechanische Konstruktion besteht aus einer gewölbten Wellenscheibe und einer darauf abgestimmten Gehäusescheibe. Durch diese Gleitpaarung gleicht das Lager Schiefstellungen sowie Fluchtungsfehler der umgebenden Anschlusskonstruktion wirksam aus. Hersteller ZEN fertigt diese Ausführung als offene Baueinheit ohne Dichtung, ausgelegt für Betriebstemperaturen von -40 bis +75 Grad Celsius.
Das Lager dient primär der Aufnahme einseitig wirkender Axialkräfte in Industrieanlagen und hydraulischen Baugruppen. Durch die kugelige Gleitfläche überträgt die Komponente auftretende Bewegungen momentenarm und hält schädliche Biegespannungen von der Welle fern. Konstrukteure nutzen diese Bauform insbesondere bei Schwenkbewegungen sowie langsamen Drehbewegungen unter hoher Druckbelastung, beispielsweise in Stützlagern oder an stark beanspruchten Gelenkpunkten.
Beim Axial-Gelenklager GE50 -AX handelt es sich um eine wartungspflichtige Ausführung, die auf regelmäßige Schmierstoffzufuhr angewiesen ist. Eine integrierte Schmierbohrung erleichtert das gezielte Nachschmieren im eingebauten Zustand direkt über das umgebende Lagergehäuse. Da die Baueinheit ohne Dichtung ausgeführt ist, sollten Konstrukteure bei staubigen oder feuchten Umgebungsbedingungen eine externe Abdichtung der Lagerstelle vorsehen, um den Schmierfilm vor abrasiven Verunreinigungen zu schützen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 50 mm an der Wellenscheibe, einen Außendurchmesser von 130 mm an der Gehäusescheibe sowie eine Gesamtbreite von 42,5 mm auf. Diese Maße definieren den erforderlichen Einbauraum in der Anschlusskonstruktion präzise.
Die wartungspflichtige Konstruktion erfordert einen tragfähigen Schmierfilm zwischen den beweglichen Gleitflächen, um metallischen Verschleiß zu minimieren. Über die vorhandene Schmierbohrung führen Instandhalter in festgelegten Intervallen frischen Schmierstoff zu, wodurch Verunreinigungen herausgedrückt werden und die Gleiteigenschaften erhalten bleiben.
Diese Bauform nimmt überwiegend Axialkräfte aus einer Wirkrichtung auf. Die kugelförmige Kontaktzone zwischen Wellen- und Gehäusescheibe ermöglicht zudem einen Winkelausgleich, wodurch das Bauteil Fluchtungsfehler ausgleicht und Biegebeschädigungen an der Welle entgegenwirkt.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -40 bis +75 Grad Celsius. Damit eignet sich das Bauteil für entsprechende thermische Bedingungen im Innen- und Außeneinsatz, sofern der verwendete Schmierstoff auf diesen Temperaturbereich abgestimmt ist.
Da die Ausführung ohne integrierte Dichtung konzipiert ist, obliegt der Schutz vor Staub, Feuchtigkeit und Partikeln der umliegenden Baugruppe. Der Einbau von externen Dichtringen, Labyrinthen oder Schutzkappen am Gehäuse empfiehlt sich insbesondere in anspruchsvollen Umgebungen, um Schmierstoffverlust zu vermeiden.
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