DURBAL
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| 35 | 3,57 € | 32,15 € |
Das Axial-Gelenklager DGE20 AX Basic Line von DURBAL nimmt hohe Axialkräfte auf und besitzt die kompakten Einbaumaße 20x55x20 mm.
Das Axial-Gelenklager DGE20 AX Basic Line dient der Aufnahme einseitig wirkender Axialkräfte in mechanischen Konstruktionen. Das Gleitlager von DURBAL kombiniert eine Bohrung von 20 mm mit einem Außendurchmesser von 55 mm und einer Breite von 20 mm. Als wartungspflichtiges Gelenklager ist die Baugruppe für Anwendungen konzipiert, bei denen sphärische Gleitflächen Schiefstellungen ausgleichen und Stützkräfte momentenarm übertragen. Durch die offene Bauform ohne Dichtung lässt sich das Lager direkt in geschützte Baugruppen integrieren.
Konstrukteure setzen dieses Axial-Gelenklager vorrangig zur Übertragung von Druck- und Stützkräften entlang der Wellenachse ein. Typische Einsatzfelder finden sich in mechanischen Gelenkverbindungen sowie in Fuß- und Stützpunkten von Rahmenkonstruktionen. Das Bauteil gleicht Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle durch die sphärische Gleitzone aus. Weil das Lager offen ausgeführt ist, eignet es sich primär für saubere Umgebungen oder Konstruktionen, die eine Kapselung gegen Schmutz bieten.
Als wartungspflichtige Ausführung benötigt das Gelenklager einen geregelten Schmierstofffilm auf den Gleitflächen. Die integrierte Schmierbohrung erleichtert die Zuführung von Schmierfett oder Schmieröl während des laufenden Betriebes. Achten Sie bei der Konstruktion der Anschlussbauteile darauf, dass Schmierkanäle im Gehäuse oder auf der Welle mit der Schmierbohrung des Lagers fluchten. Ein Schmierfilm verringert den mechanischen Verschleiß der aufeinander gleitenden Kontaktflächen und trägt zu einer zuverlässigen Kraftübertragung bei.
Die Bohrung misst 20 mm und nimmt entsprechende Wellenzapfen auf. Der Außendurchmesser beträgt 55 mm bei einer Gesamtbreite von 20 mm. Prüfen Sie vor dem Einbau die Maßhaltigkeit der Gehäuse- und Wellenschultern, um eine gleichmäßige Auflage der Scheiben zu unterstützen.
Wartungspflichtige Gelenklager verfügen über Gleitzonen, die für den Betrieb eine Schmierstoffversorgung verlangen. Über die vorhandene Schmierbohrung bringen Sie Schmierfett oder Schmieröl ein. Die regelmäßige Schmierung transportiert Abrieb aus dem Lagerspalt und mindert die Reibung zwischen Gehäuse- und Wellenscheibe.
Da die Ausführung ohne Dichtung gefertigt wird, fehlt ein integrierter Schutz vor Schmutzpartikeln oder Feuchtigkeit. Planen Sie in staubigen Umgebungen externe Dichtelemente wie Wellendichtringe im Gehäuse ein. In geschlossenen Baugruppen kann das Lager direkt ohne zusätzliche Dichtungen laufen.
Diese Bauform ist vor allem für die Aufnahme von Axialkräften aus einer Wirkrichtung ausgelegt. Sie leitet Stützkräfte momentenarm in die Anschlusskonstruktion ein und kompensiert gleichzeitig winklige Verlagerungen der Welle. Treten radiale Kräfte auf, empfiehlt sich die Kombination mit einem separaten Radiallager.
Richten Sie das Lager im Gehäuse so aus, dass die Schmierbohrung mit dem Schmierkanal oder der Versorgungsleitung der Maschine übereinstimmt. Eine versetzte Montage behindert den Schmierstofffluss zur Gleitfläche. Achten Sie zudem darauf, dass bei der Montage keine Verunreinigungen in die Bohrung gelangen.
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