UKF
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Die Abziehhülse AOH24064 von UKF GmbH ermöglicht mit 300 mm Bohrung und Kegel 1:30 eine präzise Montage kegeliger Wälzlager auf zylindrischen Wellen.
Die Abziehhülse AOH24064 dient als lösbares Verbindungselement zur Befestigung von Wälzlagern mit kegeliger Bohrung auf zylindrischen Wellensitzen. Mit einer Bohrung von 300 mm, einem Außendurchmesser von 320 mm und einer Breite von 184 mm eignet sich dieses Bauteil für große Lagerungen im schweren Maschinenbau. Die Ausführung von UKF GmbH ist speziell für Druckölverfahren vorbereitet, was den Kraftaufwand beim Fügen und Lösen großer Verbindungen verringert.
Typische Einsatzbereiche für die Abziehhülse AOH24064 finden sich bei hoch belasteten Wellenlagerungen mit großen Lagerdurchmessern. Überall dort, wo Wälzlager mit kegeliger Bohrung auf abgesetzten Wellen montiert werden müssen, bietet dieses Befestigungselement eine form- und kraftschlüssige Lösung. Das Lager stützt sich axial an einer Wellenschulter ab, während die Hülse unter den Innenring geschoben wird. Dadurch stellen Monteure die erforderliche Lagerluftreduzierung beim Aufpressen kontrolliert ein.
Das Kegelverhältnis 1:30 ist auf die schwere Baureihe abgestimmt und ermöglicht eine feinfühlige Einstellung des Radialspiels beim Einpressvorgang. Da bei Wellendurchmessern von 300 mm hohe Reibungskräfte auftreten, verfügt die Hülse über eine Vorbereitung für die Druckölmontage. Über integrierte Ölkanäle und Verteilernuten wird Drucköl direkt zwischen die Passflächen gepresst. Der entstehende Schmierfilm minimiert die Reibung, schützt die Wellenoberfläche vor Freilaufspuren und erlaubt eine zerstörungsfreie Demontage im Instandhaltungsfall.
Ein geschlitztes Befestigungselement mit kegeliger Außenfläche und zylindrischer Bohrung. Sie dient der radialen Fixierung von Wälzlagern mit kegeliger Bohrung auf zylindrischen Wellen. Bei der Montage wird die Hülse zwischen Lagerinnenring und Welle eingepresst, bis die gewünschte Lagerluftminderung erreicht ist. Die Demontage erfolgt über eine passende Abziehmutter.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 300 mm, passend für zylindrische Wellen gleichen Nenndurchmessers. Der Außendurchmesser beträgt 320 mm am Bundbereich, während die Gesamtlänge beziehungsweise Breite 184 mm misst. Die Mantelfläche ist mit einem Steigungsverhältnis von 1:30 ausgeführt.
Über vorbereitete Anschlüsse und innenliegende Ölkanäle wird Hydrauliköl unter hohem Druck zwischen Wellensitz, Hülse und Lagerinnenring injiziert. Dadurch baut sich ein dünner Ölfilm auf, der den direkten Kontakt der Metallflächen trennt. Dies reduziert die Reibungskräfte beim axialen Verschieben und schützt Welle sowie Lager vor Riefenbildung.
Die Steigung 1:30 beschreibt die Verjüngung des Außendurchmessers bezogen auf die Länge. Pro 30 Millimeter axialer Verschiebung verringert oder vergrößert sich der Durchmesser um genau einen Millimeter. Dieser flachere Kegel wird vor allem bei Lagern mit breiterem Querschnitt gewählt, um ein feinstufiges Einstellen des Passungssitzes zu ermöglichen.
Eine Spannhülse zieht den Lagerinnenring auf ihren Kegel und benötigt keine Wellenschulter, wodurch sie frei auf glatten Wellen positioniert werden kann. Eine Abziehhülse hingegen wird in den Spalt zwischen Lager und Welle hineingedrückt. Dabei muss das Lager axial an einer Schulter oder einem festen Anschlag anliegen.
Zum Lösen wird eine Nutmutter auf das Gewinde der Abziehhülse geschraubt, die sich gegen den Innenring des Lagers abstützt. Durch das Drehen der Mutter oder den Einsatz hydraulischer Muttern zieht sich die Hülse aus dem Lagersitz heraus. Das Druckölverfahren unterstützt den Prozess, indem es den Festsitz hydraulisch lockert.
UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
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